Analytik Jena
- DER AKTIONÄR

Hightech-Laborausstattung vom Feinsten!

Sind Lebensmittel mit gesundheitsschädlichen Schwermetallen verunreinigt? Entspricht ein Rußpartikelfilter den gesetzlichen Vorschriften? Das sind zwei von vielen Fragen, die sich mithilfe der Geräte von Analytik Jena beantworten lassen. Sein Sortiment weitet der Anbieter von analytischen Messsystemen sukzessive aus.

Analytik Jena glänzt mit innovativen Produkten, die sich gut verkaufen. Für Wachstumsfantasie sorgt zudem die Mehrheitsbeteiligung an der eBiochip Systems GmbH.

Sind Lebensmittel mit gesundheitsschädlichen Schwermetallen verunreinigt? Entspricht ein Rußpartikelfilter den gesetzlichen Vorschriften? Das sind zwei von vielen Fragen, die sich mithilfe der Geräte von Analytik Jena beantworten lassen. Sein Sortiment weitet der Anbieter von analytischen Messsystemen sukzessive aus.

Neue Produkte kommen gut an

„Im Oktober haben wir auf der Biotechnologiemesse BIOTECHNICA zahlreiche neue Produkte vorgestellt. Die Resonanz der Messeteilnehmer auf die Neuheiten war außerordentlich positiv, weshalb wir hinsichtlich der künftigen Geschäftsentwicklung sehr zuversichtlich sind“, betonte Vorstandschef Klaus Berka im Gespräch mit dem AKTIONÄR.

„Eine Konjunktureintrübung würde unser Wachstum allenfalls geringfügig abschwächen. Schließlich haben wir stets einige Highlights im Portfolio, mit denen wir uns gegenüber der Konkurrenz durchsetzen können“, so Berka.

Als weiterer Wachstumstreiber fungieren dürfte die erst kürzlich rückwirkend zum 01.10.07 erworbene 70-Prozent-Beteiligung an der eBiochip Systems GmbH, die miniaturisierte analytische Messsysteme entwickelt und produziert. „Die Geräte von eBiochip befinden sich in einem weit fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, sodass wir diese voraussichtlich 2008 am Markt einführen können“, erklärte Berka.

Sehr gute Gewinnaussichten

Im Geschäftsjahr 2006/07 (per 30.09.) verbuchte Analytik Jena einen Umsatzzuwachs um drei Prozent auf 69,3 Millionen Euro und steigerte den Überschuss um über 70 Prozent auf 1,9 Millionen Euro. Für 2007/08 rechnet Berka im Instrumentengeschäft mit einer Verbesserung der EBIT-Marge von acht auf zehn Prozent, da der Umsatzanteil an renditestarken Geräten, Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien deutlich zunimmt. DER AKTIONÄR prognostiziert für das laufende Fiskaljahr einen Anstieg des EBIT von 3,6 auf 4,6 Millionen Euro.

Fazit

Basierend auf den Schätzungen für 2007/08 errechnet sich für Analytik Jena ein KGV von 11 und ein KUV von 0,39. Angesichts hervorragender Unternehmensperspektiven ist die Aktie viel zu billig. Daher sollten spekulative Anleger auf dem aktuellen Kursniveau ein paar Stücke einsammeln.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 49/2007.

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