Helma Eigenheimbau
- Michael Schröder - Redakteur

Helma Eigenheimbau: Zinskosten runter, Aktie rauf – Konsolidierung vor dem Abschluss

Der nächste Baustein: Helma Eigenheimbau hat die 2018 auslaufende Anleihe frühzeitig refinanziert. Dazu wurde ein Schuldscheindarlehen über 25,5 Millionen Euro begeben und eine festverzinsliche KfW-Finanzierung über zehn Millionen Euro abgeschlossen. Folge: Die Zinskosten werden signifikant reduziert.

Helma Eigenheimbau stehen somit insgesamt weitere unbesicherte Finanzierungsmittel in Höhe von 35,5 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen Laufzeit von rund fünf Jahren zu einem gemittelten Zinssatz von ca. 2,5 Prozent pro Jahr zur Verfügung. Alle Details zu Umfinanzierung gibt es hier.

Die Mittel sollen zur Refinanzierung der in 2013 begebenen Anleihe eingesetzt werden. Die Gesellschaft macht von ihrem vorzeitigen Kündigungsrecht Gebrauch, um die mit der Anleihe in Verbindung stehenden jährlichen Zinskosten von rund 2,1 Millionen Euro signifikant auf 0,9 Millionen Euro zu reduzieren.

Die Creditreform Rating AG hat das Unternehmensrating von Helma Eigenheimbau von BBB auf BBB+ angehoben. Das somit unverändert im Investmentgrade-Bereich liegende Ratingergebnis untermauert die hohe Solidität und Wirtschaftskraft des Baudienstleisters.

DER AKTIONÄR hat bereits vor wenigen Wochen auf die anstehende Umfinanzierung und deren Vorteile hingewiesen. Die Zinssätze der frischen Finanzierungsmittel liegen signifikant niedriger als der Kupon der 5,875%-Unternehmensanleihe. Darüber hinaus greift die Gesellschaft bei der Grundstücksvorfinanzierung für das Bauträgergeschäft auf grundpfandrechtlich besicherte Bankkredite zurück. Die sind aufgrund der Sicherungskomponente nochmals zinsgünstiger als die unbesicherten Schuldscheindarlehen. 

DER AKTIONÄR hält an seinem positiven Fazit fest: Die Aktie konsolidiert derzeit auf hohem Niveau. Die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und Kurse jenseits der 60-Euro-Marke sind gut. Vor allem der hohe Auftragseingang bietet eine gute Ausgangsposition, um Umsatz und Gewinn im Gesamtjahr deutlich zu steigern. DER AKTIONÄR spekuliert daher im Real-Depot weiter auf steigende Kurse.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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