Heidelberger Druck
- Markus Bußler - Redakteur

Heidelberger Druck: Verlust verringert

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck kommt nicht recht von der Stelle. Im ersten Geschäftsquartal sank der Verlust aus betrieblicher Tätigkeit zwar von 35 auf 25 Millionen Euro. Doch von dem Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses ist man noch weit entfernt.

Dennoch hält die Konzernspitze an ihrer Prognose fest. Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein zumindest vor Sondereinflüssen ausgeglichenes operatives Ergebnis abliefern. Die große Unbekannte ist dabei die Entwicklung der Weltkonjunktur. „Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage und des anhaltend hohen Wirtschaftswachstums im chinesischen Markt gehen wir jedoch davon aus, dass die regionalen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von Heidelberg nur temporär sind", sagte Konzernchef Bernhard Schreier.

Optisch ist die Aktie günstig - doch der Markt misstraut dem angestrebten Turnaround. Gerade in dem derzeitig schwierigen Marktumfeld dürften Aktien mit einer soliden Bilanz in der Gunst der Anleger höher stehen. Sollte die Weltwirtschaft tatsächlich in eine neuerliche Rezession abrutschen, dürften auch die Bemühungen um ein ausgeglichenes Ergebnis einen herben Rückschlag erfahren. Aufgrund der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren sollten Anleger die Aktie nach wie vor meiden.

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