Heidelberger Druck
- Stefan Limmer - Redakteur

Heidelberger Druck: Im Sparkurs zu neuen Höhen

Heidelberger Druck hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigenen Prognosen erfüllt. Umsatz und Betriebsergebnis wurden gesteigert, der Verlust halbiert. Zudem wird das Sparprogramm aufgestockt.

Der Umsatz von Heidelberger Druck kletterte im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 2,73 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebitda) des Druckmaschinenherstellers stieg um über 23 Prozent auf 111 Millionen Euro. Aufgrund der Sanierungskosten fiel unter dem Strich zwar ein Jahresfehlbetrag von 110 Millionen Euro an. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Verlust aber halbiert.

Verschärfter Sparkurs

„Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr die notwendigen Schritte eingeleitet, um 2013/14 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren“, so Vorstandvorsitzender Gerold Linzbach bei der Präsentation der Zahlen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das Sparprogramm von aktuell 180 Millionen auf 200 Millionen Euro ausgeweitet werden. Die zusätzlichen Einsparungen will der SDAX-Konzern insbesondere durch den weiteren Abbau von Personal erreichen.

Zuversichtliche Analysten

Auch die Experten des Analysehauses Equinet zeigten sich kurz nach Veröffentlichung der Zahlen am Donnerstag optimistisch. Holger Schmidt bestätigte in seiner Studie die Kaufempfehlung für Heidelberger Druck. Den fairen Wert der Aktie sieht er bei 2,40 Euro. Seiner Meinung nach hat der Markt die vom Konzern angedeuteten Umstrukturierungen noch nicht ausreichend in seinen Ergebnisprognosen berücksichtigt

Attraktive Kursentwicklung

Charttechnisch macht die Aktie von Heidelberger Druck einen guten Eindruck. Nach einer Konsolidierungsphase im Frühjahr hat der Wert zuletzt wieder seinen Aufwärtstrend aufgenommen. Das nächste Kursziel ist das alte Jahreshoch bei 2,28 Euro. Investierte Anleger bleiben dabei. Auch der AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis in den Bereich um 2,30 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR

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