- Markus Bußler - Redakteur

Heidelberger Druck: Geht die Party richtig los?

Je näher die Zahlen des Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck rückten, umso vorsichtiger wurden die Analysten. Die meisten rechneten sogar damit, dass das Unternehmen die Prognose kappen wird. Doch das Unternehmen bestätigt heute die Ergebnisziele.

Allerdings macht sich auch bei Heidelberger Druck der starke Euro bemerkbar. Der Umsatz im zweiten Quartal lag mit 593 Millionen Euro deutlich unter dem des Vorjahreszeitraums mit 697 Millionen Euro. Dennoch: Die Erfolge sind spürbar. Das Unternehmen konnte die Nettoschulden senken und auch der Free Cashflow war mit 28 Millionen Euro positiv.

Weiterhin schwarze Zahlen im Visier

¿Es ist uns gelungen, die Profitabilität im ersten Halbjahr deutlich zu verbessern¿, sagte Vorstandsvorsitzender Gerold Linzbach. ¿Angesichts regionaler und währungsbedingter Belastungen liegen wir dabei sogar über Plan. Damit haben wir zur Erreichung unseres Jahresziels - einem Nettogewinn ¿ einen wesentlichen Schritt unternommen. Unsere Zuversicht, im Folgejahr nochmals deutlich zulegen zu können, wächst angesichts der Verbesserungen auf allen Ebenen.¿ Der Vorstand rechnet unverändert mit einem Jahresüberschuss im laufenden Geschäftsjahr. Auch bei der Entschuldung mach Heidelberger Druck Fortschritte. Das Unternehmen konnte die Nettofinanzschulden von 357 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 239 Millionen Euro senken.

Zwar sind die Umsätze zurückgegangen, dennoch hat das Unternehmen die schwarze Null weiter im Visier. Die schlimmsten Befürchtungen der Analysten sind ausgeblieben. Die Aktie sollte jetzt relativ schnell Richtung der oberen Begrenzung des Seitwärtstrends laufen. Gelingt der Break über 2,30 Euro, ist der Weg nach oben frei.

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