Heidelberg Zement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement will noch mehr sparen

Der Baustoffproduzent HeidelbergCement will den Cashflow weiter verbessern. Fox 2013 heißt ein neues Programm zur Steigerung der weltweiten Effizienz. Damit dürfte auch der Schuldenabbau schneller voranschreiten.

Das Programm ist auf drei Jahre ausgelegt und soll den Cashflow um insgesamt 600 Millionen Euro verbessern. In den vergangenen Jahren hat HeidelbergCement bereits ein Sparprogramm aufgelegt und damit und mit Kapitalmaßnahmen den Schuldenberg bereits um sechs Milliarden Euro auf rund 8,2 Milliarden reduzieren können. Der Schuldenabbau hat nach wie vor Priorität bei dem DAX-Konzern.

Weitere Zukäufe denkbar

Gleichzeitig schloss der Konzern auf einer Präsentation weitere Zukäufe nicht aus. Allerdings dürften in absehbarer Zeit keine größeren Akquisitionen getätigt werden, eher kleinere Ergänzungskäufe. Hingegen steht weiterhin der Verkauf von Randbereichen an. Hier will HeidelbergCement allerdings nichts überstürzen.

DER AKTIONÄR bekräftigt seine positive Einschätzung zu der HeidelbergCement-Aktie. Die Aktie ist nach wie mit einem 2011er-KGV von 11 günstig bewertet. Zudem dürfte der weltweite konjunkturelle Aufschwung den Unternehmen in die Karten spielen. Die aktuelle Konsolidierung können noch nicht investierte Anleger zum Aufbau einer ersten Position nutzen.

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