Heidelberg Zement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement: Scheifele verkauft … und kauft

Im Normalfall ist es alles andere als ein gutes Zeichen, wenn ein Firmenchef eigene Aktien beziehungsweise Derivate auf die eigene Aktie verkauft. Doch in diesem Fall müssen sich Anleger deshalb wohl keine allzu großen Sorgen machen. Der Chef von HeidelbergCement hat gleichzeitig auch wieder gekauft.

Verkauft hat Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement, zunächst ein Discount-Zertifikat auf die Aktie des Baustoffproduzenten. Die Transaktion hatte ein Volumen von 957.600 Euro. Das Geld hat er aber umgehend wieder investiert. Und zwar in eine Aktienanleihe auf HeidelbergCement (ISIN DE000TB77CZ4). Offensichtlich rechnet der Konzernchef also nicht mit einem Kursverfall.

Und in der Tag: Es sieht sowohl charttechnisch als auch fundamental gut aus bei dem im DAX gelisteten Unternehmen. Mit den Zahlen für das zweite Quartal konnte das Unternehmen durchaus überzeugen. Den Gewinn nach Minderheiten konnte HeidelbergCement um 16 Prozent auf 184 Millionen Euro steigern. Der Umsatz kletterte um 11,4 Prozent auf 3,78 Milliarden Euro. Auch für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. „Das Ergebnis des zweiten Quartals bestärkt uns in unserem Ausblick für das Jahr 2012", sagte HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele. Zudem stehen auch aus charttechnischer Sicht die Ampeln auf grün. Mit dem Ausbruch über die 40,00-Euro-Marke hat die Aktie ein Kaufsignal generiert. Die Rallye sollte zügig bis in den Bereich von 43,00 Euro führen. Anleger lassen ihre Gewinne laufen.

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