HeidelbergCement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement: Nach wie vor günstig

Die Aktie des Baustoffproduzenten HeidelbergCement hat nach der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal deutlich Federn lassen müssen. Vor allem negative Währungseffekte zehrten an dem Gewinn des Unternehmens. Doch die Analysten bleiben positiv.

Die NordLB hat das Kursziel für HeidelbergCement von 62 auf 66 Euro angehoben und die Einstufung auf ¿Kaufen¿ belassen. Trotz der wechselkursbedingten leichten Enttäuschung bei den operativen Ertragsdaten für die ersten drei Quartale 2013 bleibe der Zementkonzern auf Kurs, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Studie. Die erfolgreichen Sparprogramme und die stringente Durchsetzung von Preiserhöhungen seien die größten Pluspunkte, die immer noch hohe Verschuldung bleibe ein Schwachpunkt.

Weiter ein Kauf

Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für HeidelbergCement von 64 auf 63 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf ¿Buy¿ belassen. Negative Währungseffekte dürften die starke operative Entwicklung im vierten Quartal zunichte machen, schrieb Analyst Jawahar Hingorani in einer Studie. Deshalb habe er seine Schätzungen reduziert. Dank der guten regionalen Aufstellung des Baustoffkonzerns sollten die Margen aber weiter steigen. Zudem seien die Aktien im Branchenvergleich und auch historisch günstig bewertet.

Auch DER AKTIONÄR bleibt weiterhin optimistisch. Die Währungseffekte schlagen auch bei anderen Unternehmen zu Buche. Operativ läuft es hingegen. Die Preissteigerungen machen Mut. Der Rücksetzer kann als Einstiegsgelegenheit genutzt werden.

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