Heidelberg Zement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement: Langfristige Absichten

Großaktionär Ludwig Merckle will bei HeidelbergCement langfristig an Bord bleiben. Gleichzeitig schichtet er den Großteil seiner insgesamt 25,11 Prozent an dem DAX-Konzern um. 25,01 Prozent sind nun in der Spohn Cement Beteiligung GmbH gebündelt.

Merckle erklärte gleichzeitig, keine Pläne für einen weiteren Ausbau seiner Position in den kommenden zwölf Monaten zu haben. Die Merckle-Familie hielt einst über 80 Prozent an HeidelbergCement. Doch das Imperium wankte, als die Gruppe in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Merckle musste sich von einem Großteil seiner Aktien an HeidelbergCement trennen. Dies ermöglichte dem Konzern letztlich auch den DAX-Aufstieg. In jüngster Vergangenheit stockte Merckle seinen Anteil wieder über die Sperrminorität von 25 Prozent auf.

Positive Stimmen

Gleichzeitig äußerten sich auch einige Analysten positiv zu der HeidelbergCement-Aktie. Mark Stockdale von UBS rät weiterhin zum Kauf der Aktie und hat das Kursziel von 51,00 auf 56,50 Euro angehoben. Er hob den gesamten Sektor auf „Overweight". Er argumentiert mit der schwachen Performance der Papiere in der Vergangenheit und den steigenden Unternehmensgewinnen. Auch Levon Babalyan von Cheuvreux hat seine positive Einschätzung bekräftigt. Er sieht den Schuldenabbau auf einem guten Weg.

DER AKTIONÄR hält ebenfalls seine positive Einschätzung zu der Aktie von HeidelbergCement aufrecht. Die Geschäftedes Konzerns reagieren gerade erst auf die wieder anziehende Konjunktur. Das DAX-Unternehmen sollte im laufenden Jahr zudem Preiserhöhungen in allen wichtigen Märkten durchsetzen. Auch die bilanzielle Situation hat sich verbessert. Die Aktie bleibt ein Kauf.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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