Heidelberg Zement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement: Enttäuschung – oder etwa doch nicht?

Weniger Gewinn als im Vorjahr? Damit haben Analysten und Anleger bei dem Baustoffproduzenten HeidelbergCement nicht gerechnet. Dennoch weist der Konzern nur 259 Millionen Euro aus. Im Vorjahr waren es noch 268 Millionen Euro. Ein Grund, die Aktie zu verkaufen?

Analysten sind im Vorfeld davon ausgegangen, dass das im DAX gelistete Unternehmen den Gewinn steigern kann. Doch nach Angaben von HeidelbergCement hat eine einmalige Belastung im Finanzergebnis zu dem Gewinnrückgang geführt. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) legte um zwölf Prozent auf 874 Millionen Euro zu. Beim Sparprogramm kommt HeidelbergCement besser voran als geplant. Die Einsparungen für 2012 lagen mit 241 Millionen Euro bereits deutlich über dem Jahresziel.

Umsatz: Plus neun Prozent

Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von einer guten Nachfrage in Asien, aber auch in Nordamerika. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Baustoffkonzern. Demnach peilt HeidelbergCement erneut Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) an.

DER AKTIONÄR sieht trotz des verfehlten Gewinnziels keine Notwendigkeit, die Aktie zu verkaufen. Der Umsatz steigt, das Sparprogramm greift und beim Gewinn vor Steuern kann das Unternehmen ebenfalls überzeugen. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass das Unternehmen aufgrund der besseren Nachfrage nach Baustoffen in Asien und Nordamerika die Jahresziele leicht erreichen wird.

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