Heidelberg Zement
- Maximilian Völkl

HeidelbergCement: Enttäuschende Zahlen – das tut richtig weh

Die Aktie von HeidelbergCement zählt am Mittwoch zu den schwächsten Werten im DAX. Mit dem erneuten Rücksetzer ist der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend auch im dritten Anlauf nicht gelungen. Ursache für die schwache Performance: Der Baustoffkonzern verzeichnet überraschend einen Gewinnrückgang.

HeidelbergCement hat im ersten Quartal zwar von einer besseren Nachfrage vor allem in Nordamerika und Europa profitiert. Höhere Energiekosten, schlechte Wetterbedingungen und ein gestiegener Wettbewerbsdruck in Indonesien und Ghana drückten allerdings auf das Ergebnis. Insgesamt ging das bereinigte EBITDA deshalb um zwei Prozent auf 383 Millionen Euro zurück. Die Erwartungen der Experten wurden damit verfehlt.

Unter dem Strich blieb für die Aktionäre ein anrechenbarer Verlust von 70 Millionen Euro – zwei Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Im Vorjahr wurde der Fehlbetrag der italienischen Tochter Italcementi allerdings noch nicht berücksichtigt, die im vergangenen Jahr übernommen wurde. Der Umsatz verharrte zum Jahresauftakt mit knapp 3,8 Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Traditionell ist das erste Quartal bei Baustoffkonzernen aber das schwächste Jahresviertel.

Günstige Bewertung

HeidelbergCement hat die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Die erneut enttäuschenden Zahlen tun aber weh. Der Schwung ist vorerst wieder raus. Mittelfristig bleibt die Aktie aber aussichtsreich. Mit einem KGV von 15 ist der DAX-Titel weiterhin günstig bewertet. Der weltweite Bauboom sollte dafür sorgen, dass der Kurs bald wieder anzieht. Anleger bleiben an Bord.

 


 

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