HeidelbergCement
- Markus Bußler - Redakteur

HeidelbergCement: Das Fundament ist gelegt

Der nordamerikanische Raum wird für den Baustoffproduzenten HeidelbergCement immer wichtiger. Nordamerika ist hinter Europa mittlerweile der wichtigste Markt. Und holt mit riesigen Schritten auf. Knapp 28 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen mittlerweile auf diesen Markt. Vor allem die Nachfrage nach Zusatzstoffen ist stark. Bei dem in Euro bilanzierenden Konzern profitiert man zudem von den für ihn vorteilhaften Wechselkursen.

Doch nicht nur das: Die Nachfrage in den USA steigt weiter. In den kommenden zwei Jahren soll die Zementnachfrage um durchschnittlich acht Prozent pro Jahr klettern. Und mit der Nachfrage steigen auch die Preise. Das wirkt sich positiv auf die Marge in Nordamerika aus. Im dritten Quartal erzielte HeidelbergCement eine EBITDA-Marge von 25,7 Prozent gegenüber 23,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Zum Vergleich: In Westeuropa liegt die Marge bei 20,3 Prozent. Übrigens profitiert HeidelbergCement gleich doppelt von dem starken Dollar. Ein fester Greenback macht sich auch auf den Rohstoffmärkten bemerkbar und sorgt für einen niedrigen Ölpreis. Und das entlastet die Kostenseite bei Heidelberg Cement.

Italcementi-Übernahme im Blick

Der etwas getrübte Blick auf die Weltkonjunktur belastet den Baustoffproduzenten kaum. Auf der Gewinnseite sorgt der starke Dollar für strahlende Gesichter. Analysten wie Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe sehen das Kursziel sogar bei 116 Euro. Dazu kommt: Durch die Italcementi Übernahme wird HeidelbergCement seine Marktstellung noch verbessern. Die Aktie ist daher einer DER AKTIONÄR-Favoriten im DAX.

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