Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

HBD: Deutsche Bank ist der große Brexit-Verlierer

Der Hanseatische Börsendienst verweist auf den Anteil von rund 20 Prozent an den Gesamterträgen, welche die Deutsche Bank in Großbritannien verdient. Nach der Abstimmung der Briten, die Europäische Union (EU) verlassen zu wollen, ist die Deutsche Bank damit einer der großen Verlierer des Brexit. Die Analysten der US-Bank JP Morgan gehen von weiter steigenden Eigenkapital-Kosten der gesamten Bankenbranche aus. Die Unsicherheit für die Bankenindustrie sowohl in Großbritannien als auch in der EU wird immens sein. Eine Abkühlung der Wirtschaft könnte zu noch niedrigeren Zinsen und noch mehr Kreditausfällen führen, was die Branche ebenfalls belastet.

JP Morgan schätzt, ein Brexit würde die Gewinnentwicklung der Deutschen Bank überdurchschnittlich belasten. Deshalb senkten sie ihr Kursziel von 23 auf 15 Euro. Der Hanseatischen Börsendienst rät auch deshalb weiterhin zum Meiden der Aktie.

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