Hannover Rück
- Fabian Strebin - Redakteur

Hannover Rück: Die Milliarde im Visier

Die Hannover Rück hat im abgelaufenen Quartal vor allem wegen mehrerer Großschäden weniger verdient als ein Jahr zuvor. Insbesondere der Wirbelsturm „Debbie“, der über Australien und Neuseeland wütete, war für den Gewinnrückgang von 271 auf 265 Millionen Euro verantwortlich. Der Rückversicherungskonzern hat die Erwartungen der Analysten damit jedoch genau getroffen.

Erfreulich entwickelten sich die gebuchten Bruttobeiträge: Sie stiegen um sechs Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die Hannover Rück hat auch bei der Kapitalanlagerendite positiv abgeschnitten. Diese lag mit 3,1 Prozent über dem selbstgesteckten Ziel. Die Schaden-Kostenquote stieg aufgrund der höheren Belastung durch Großschäden allerdings leicht auf 95,6 Prozent.

Ziel bestätigt

Vorstandsvorsitzender Ulrich Wallin sagt: „Zu Beginn des Jahres haben wir unsere Prognose für das Nettoergebnis 2017 von mehr als 950 Millionen Euro auf mehr als eine Milliarde Euro angehoben. Mit unserem erfreulichen Quartalsergebnis haben wir eine gute Voraussetzung geschaffen, unsere gesteckten Ziele zu erreichen.“

Munich Re die bessere Wahl

Die Hannover Rück lag mit den Zahlen zum ersten Quartal im Rahmen der Erwartungen. Wer investiert ist, sollte dabeibleiben. Ein Neueinstieg drängt sich jedoch nicht auf.

Im Rückversicherungssektor favorisiert DER AKTIONÄR die Aktie der Munich Re: Der Konzern weist eine höhere Dividendenkontinuität auf. Zudem sollten Aktienrückkäufe vor größeren Verlusten schätzen. Der jüngste Kursrückgang bietet eine günstige Einstiegsmöglichkeit.

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode

Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

John Maynard Keynes ist einer der einflussreichsten Volkswirte des 20. Jahrhunderts. Kaum bekannt ist hingegen, dass er auch einer der kompetentesten und innovativsten Investoren war.

John F. Wasik zeigt uns einen weitgehend unbekannten John Maynard Keynes. Wir erfahren, wie seine volkswirtschaftliche Ansichten sein Anlageverhalten beeinflusst haben und umgekehrt. So wandelte er sich vom Rohstoffspekulanten zum Value-Investor. Wasik arbeitet heraus: Keynes’ Einsichten zu Buy and Hold, Diversifikation oder den Vorzügen von Dividenden-Aktien sind zeitlos und sollten auch von Anlegern des 21. Jahrhunderts zur Kenntnis genommen werden. Nicht umsonst hat er großen Einfluss auf Star-Investoren wie Warren Buffett und George Soros ausgeübt. Zeit für einen Blick auf den Investor Keynes.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Hannover Rück: Eigene Erwartungen übertroffen

Die Hannover Rück hat im Geschäftsjahr 2016 die eigenen Erwartungen von mindestens 950 Millionen Euro beim Netto-Konzernergebnis übertroffen. Nach vorläufigen Zahlen verdiente der Versicherer 1,17 Milliarden Euro nach 1,15 Milliarden Euro im Vorjahr. Die endgültigen Zahlen werden am 9. März … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Hannover Rück: Das war stark

Die Hannover Rück hat mit ihren Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen übertroffen. So konnte der Nettogewinn auf 304 Millionen Euro gegenüber 254 Millionen Euro im Vorjahresquartal gesteigert werden. Analysten hatten nur mit 247 Millionen Euro gerechnet. Auch beim EBIT konnte der Versicherer … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Platow: Darum hat die Hannover Rück Nachholpotenzial

Die Platow Börse schreibt, wenn die Risiken für die Versicherungs-Unternehmen steigen, brauchen sie stabile oder ebenfalls steigende Erträge. Derzeit steigen die Risiken, doch aufgrund der niedrigen Zinsen sinken die entsprechenden Zinseinnahmen. Seit der Einführung der Eigenkapitalregeln nach … mehr