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- Werner Sperber - Redakteur

Grammer und SAF-Holland im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Die Platow Börse erklärt die Fahrzeugsitze von Grammer noch immer auch für Anleger bequem. Der Effecten-Spiegel erwartet, dass die Geschäfte von SAF-Holland weiter so gut laufen, um sogar eine Dividende zahlen zu können. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten der Platow Börse verweisen auf die Absatzprobleme im Automarkt, die jüngst auch in Deutschland festzustellen waren. Andere Fahrzeug-Segmente, wie etwa das Geschäft mit Lastkraftwagen in Brasilien, sind ebenfalls stark rückläufig gewesen. Das belastet den in Amberg in der Oberpfalz ansässigen Automobil-Zulieferbetrieb Grammer. Nach neun Monaten des laufenden Jahres stieg der Umsatz im Jahresvergleich zwar um sechs Prozent und der Gewinn je Aktie um neun Prozent, doch Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller sprach eine Umsatz- und Gewinnwarnung für dieses Jahr aus. Die Ergebnisse würden lediglich auf einem hohen Niveau stagnieren. Mittelfristig jedoch sollen die Erlöse um fünf bis zehn Prozent pro Jahr zulegen und das bei einer "automotive-typischen" EBIT-Marge von vier bis fünf Prozent. Grammer profitiert dabei von der Kundenliste, welche vor allem sogenannte Premium-Hersteller wie BMW, Daimler, John Deere, Jungheinrich oder die Deutsche Bahn umfasst. Das KGV für nächstes Jahr dürfte niedriger als 6 sein und deswegen sollten Anleger die Aktie bis zu Notierungen von 14 Euro kaufen und ihr Engagement bei zwölf Euro absichern.


Der Effecten-Spiegel: Günstig bewertet    

Da SAF-Holland vor allem auf dem nordamerikanischen Markt tätig ist, kann dem Nutzfahrzeug-Zulieferbetrieb die Krise auf dem europäischen Lastkraftwagen-Markt bislang nur wenig anhaben. Nach Angaben der Experten des Effecten-Spiegels wird das durch die Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Jahres belegt. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatzanstieg von 2,2 Prozent auf 850 Millionen Euro bei einem stabilen bereinigten EBIT von mehr als 57 Millionen Euro. SAF-Holland soll im nächsten Jahr profitabel wachsen. Zudem macht der Konzern große finanzielle Fortschritte. Zum 30. September stieg die Eigenkapitalquote auf 38,3 Prozent. Das Management hatte angekündigt, ab einer Quote von rund 40 Prozent Dividenden zahlen und 40 bis 50 Prozent des Gewinns ausschütten zu wollen. Analysten schätzen die Dividende für das Jahr 2013 auf 0,23 Euro pro Anteil, was einer Rendite von 4,7 Prozent entspräche. Der Vorstand hat zudem am 5. Oktober alle bestehenden Kredite durch neue abgelöst und eine festverzinsliche Anleihe im Volumen von 75 Millionen Euro begeben. Mit einem KBV von etwa 1 und einem KGV von weniger als 7 für das nächste Jahr besteht Kurspotenzial bis sieben Euro

Änderungen in Musterdepots des Effecten-Spiegels:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 100 Anteile der Schaltbau Holding zu höchstens 30 Euro einbuchen sowie 100 Aktien von Cisco Systems und 50 Titel von YIT.

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