Grammer
- Jochen Kauper - Redakteur

Grammer-Aktie fährt auf der Überholspur

Hartmut Müller setzt ein Ausrufezeichen. Im Interview mit der Börsen-Zeitung kündigt der Grammer-Vorstand weitere Zukäufe an. Allen voran an den Bereichen Elektronik, Leichtbau und Oberflächenveredelung findet Müller gefallen. Für die angepeilten Akquisitionen steht laut Müller ein hoher zweistelliger Millionenbetrag bereit.


Gute Aufstellung
Grammer ist Spezialist wenn es um Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Autos geht. Die Kompetenzen der Amberger sind sehr gefragt. Fast alle Premiumhersteller der deutschen Autoindustrie zählen zu Grammers Kunden. Daneben baut das Team von Vorstand Hartmut Müller Sitze für Lkws, Busse, Traktoren und Baumaschinen. Klingt einfach, erfordert aber jede Menge Erfahrung und jede Menge Erfindergeist. Genau diese Expertise zeichnet Grammer aus. Seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 hat die Vorstandschaft das Produktportfolio überarbeitet, unrentable Produktionsstätten geschlossen und neue Wachstumsmärkte erschlossen. Mit Erfolg.



Starke Aktie
Innerhalb des laufenden Jahres hat sich der Kurs der Grammer-Aktie mehr als verdoppelt. Damit sollte die Rallye aber noch nicht beendet sein. Die Firma wird im Jahr 2013 knapp 1,3 Milliarden Euro umsetzen. An der Börse wird Grammer nur mit rund 420 Millionen Euro bewertet. Die Aktie ist an schwachen Tagen noch immer eine Investition wert.

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