Grammer
- Jochen Kauper - Redakteur

Grammer-Aktie: Spitzenreiter dank Dividendenerhöhung

Die Aussicht auf eine Dividendenerhöhung nach dem Rekordjahr 2013 schiebt die Grammer-Aktie kräftig an. Neben der Dividendenerhöhung von zuletzt 0,50 Euro auf 0,65 Euro je Aktie kommen auch die Zahlen gut an. Die Nettofinanzverbindlichkeiten sowie die angekündigte Dividende seien besser als erwartet, so Analyst Klaus Breitenbach von der Baader Bank. Grammer äußerte sich zudem positiv zum Geschäftsausblick, wonach das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr spürbar auf über 1,3 Milliarden Euro steigern und das zuletzt hohe operative Ergebnis weiter stabil halten will. Weil der Konzern auch 2014 viel Geld in Vorleistung für künftige Produkte steckt, dürfte der operative Gewinn wie im Vorjahr bei rund 58 Millionen Euro liegen. Erst in der vergangenen Woche hatten Grammer-Papiere von Spekulationen profitiert, dass der US-Autozulieferer Lear Corp an dem Unternehmen
aus Amberg interessiert sein könnte.



Alles im Lot
Fundamental läuft es bei Grammer gut. Die beiden Unternehmensbereiche - Automotive und Seating Systems – glänzen mit starken Zuwachsraten. Wesentliche Umsatztreiber werden in Zukunft vor allem China sowie Nord- und Südamerika sein. Ein guter Schachzug war auch der Zukauf des tschechischen Kopfstützenspezialisten Nectec Automotive.

Hand aufhalten
Die Übernahmegerüchte in der abgelaufenen Handelswoche beendeten die Konsolidierungsformation. Jetzt nimmt die Aktie wieder Anlauf auf das letzte Hoch bei 38,64 Euro. Bei einem Ausbruch darüber wird neues Potenzial frei. Das Kursziel bleibt bei 45,00 Euro.


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