Gopro
- Werner Sperber - Redakteur

GoPro: Darum auch weiter Finger weg

Die Fachleute des Aktionärsbrief urteilen: Auch die Zahlen von Gopro für das erste Quartal des laufenden Jahres sind aufgrund der starken Konkurrenz schlecht. Das auf tragbare Kameras für Sport und Freizeit spezialisierte US-Unternehmen setzte zudem zehn Prozent weniger ab als ein Jahr zuvor. Dabei halbierte sich der Umsatz sogar auf nur mehr rund 184 Millionen Dollar. Das Nettoergebnis verschlechterte sich von plus 16,7 Millionen Dollar auf zirka minus 108 Millionen Dollar. Gopro möchte eine Kamera-Drohne auf den Markt bringen. Doch auch mit diesem neuen Hoffnungsträger gibt es Probleme, weshalb der Vorstand den Verkaufsstart auf den Winter verschob. Entsprechend sackte der Kurs weiter ab und verlor seit dem Ende 2014 erreichten Rekordwert rund 90 Prozent. Gopro hat auch weiterhin nichts in einem Aktiendepot verloren.

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