- Alfred Maydorn - Redakteur

GoPro – der coolste Börsengang des Jahres

Action bitte: Der US-Kamerahersteller GoPro will an die Börse, die entsprechenden Unterlagen wurden am Montagabend eingereicht. Die coolen Actionkameras von GoPro sind vor allem bei Sportlern beliebt. Und sie erfreuen sich einer stark wachsenden Nachfrage, GoPro verdoppelt jedes Jahr seine Umsätze.

Bis zu 100 Millionen Dollar will GoPro an der Börse einsammeln – mit dem Geld sollen die atemberaubenden Wachstumsraten des hippen Kameraherstellers aufrecht erhalten werden. In den vergangenen beiden Jahren haben sich die Umsätze jeweils in etwa verdoppelt – auf fast eine Milliarde Dollar im Geschäftsjahr 2013.

In voller Fahrt

Die Hero-Kameras von GoPro sind vor allem bei Sportlern sehr beliebt. Sie lassen sich auf Helmen, Snowboards oder Autos befestigen und nehmen Videos und Fotos in voller Fahrt auf. Gopro wurde bereits 2002 gegründet. In den vergangenen Jahren beteiligten sich mehrere Investoren am Unternehmen, darunter der chinesische Auftragsfertiger Foxconn.

Klarer Marktführer

Mittlerweile verkauft GoPro über zwei Millionen Kameras pro Jahr und hat im Marktsegment der wetter- und stoßfesten Kameras einen Marktanteil von 77 Prozent. Und Gopro verdient Geld. 2013 blieben bei Umsätzen von 986 Millionen Dollar unterm Strich 61 Millionen Dollar hängen.

Handel für Juni erwartet

Mit dem Börsengang von Gopro ist Anfang Juni zu rechnen. In Kürze dürfte es dann auch Details zum Ausgabepreis der Aktien und zur Bewertung des Unternehmens geben. Für deutsche Anleger wird es – wie immer bei US-Börsengängen – fast unmöglich sein, Aktien zum Ausgabepreis zu erhalten.

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