Alphabet C
- Benedikt Kaufmann

Google und Lyft – So sieht die Zukunft des Robo-Autos aus!

Der Fahrdienstleister Lyft kooperiert mit Waymo, der Roboter-Auto-Sparte von Google. Beide Firmen wollen zusammen Produkte und Technologien für das selbstfahrende Auto entwickeln. Eine revolutionäre Kombination, die den großen Konkurrenten Uber nicht kaltlassen dürfte.

Lyft wird der Google-Tochter helfen mehr Testdaten für das fahrerlose Auto zu sammeln. Zudem haben die Unternehmen überlegt, Waymos autonome Autos in den Fahrdienst einzubinden, sodass jeder via App ein selbstfahrendes Auto rufen und nutzen kann.

Im kleinen Maßstab testet Waymo bereits ein derartiges System. In Phoenix, Arizona, können Testfahrer aus einer Flotte von 600 Fahrzeugen über eine App selbstfahrende Minivans herbeirufen. Um dieses Projekt zu ermöglichen, setzt Waymo auf die Zusammenarbeit mit Fiat Chrysler. Ergänzt man dieses System auch noch mit der riesigen Flotte von Lyft, die in über 300 US-Städten im Einsatz ist, erhält man eine revolutionäre Kombination.

Mehr als zwei Millionen Kilometer im alltäglichen Verkehr und eine Million Kilometer in einer Simulation haben die autonomen Fahrzeuge von Waymo bereits zurückgelegt. Bis die erste Million zusammenkam, dauerte es sechs Jahre – die zweite Million wurde in nur 16 Monaten geschafft. Es ist einfach das Auto über Schnellstraßen oder Autobahnen fahren zu lassen. Schwierig wird es im Stadtverkehr – insbesondere wenn zu dem erhöhten Verkehrsaufkommen Unfälle oder Rettungseinsätze hinzukommen.

Potential dank Robo-Auto

Autonome Fahrzeuge mit Waymo-Technologie – das ist die große Kursfantasie hinter Google. Der ehemalige „Moonshot“ aus der Forschungsabteilung „Google X“ steht kurz vor der Marktreife. Die meisten Experten rechnen damit, dass bereits Ende dieses Jahrzehnts die ersten vollständig selbstfahrenden Autos auf dem Markt erhältlich sind.

Daneben verfügt Google mit Android, YouTube und seiner absolut marktbeherrschenden Suchmaschine über ein Kerngeschäft, das nicht nur solide läuft, sondern stetig wächst. Im laufenden Jahr werden Umsätze von 88,7 Milliarden Dollar erwartet – das sind plus 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Google-Aktie bewegt sich nur knapp unter dem Allzeithoch bei 865,35 Euro. Aber auch auf diesem Niveau bleibt sie ein langfristiger Kauf. Kursziel sind 1.000 Euro.

 


 

Confronting Capitalism

Autor: Kotler, Philip
ISBN: 9783864703768
Seiten: 258
Erscheinungsdatum: 15.06.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

1989: Der Kommunismus ist tot, der Kapitalismus hat sich als das überlegene System erwiesen. 2008: Die Wall Street bringt die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs. 2015: Wir können nicht mehr die Augen vor gravierenden ökonomischen Problemen verschließen. Philip Kotler schaut ganz genau hin. In seinem neuen Buch legt er den Finger in die Wunden des Kapita lismus. Er identifi ziert und analysiert insgesamt 14 strukturelle Mängel: zunehmende Armut, wachsende Ungleichheit, Jobverlust durch Auto matisierung, Umweltzerstörung, Profi t orientierung, …
Kotler zeigt, woran der Kapitalismus krankt – und welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um »das beste aller Wirtschaftssysteme« wieder zukunftsfähig zu machen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

Google Maps besitzt hohen strategischen Wert

Heutzutage vertrauen viele Menschen nicht mehr auf traditionelle Land- oder Straßenkarten, sondern finden ihren Weg mithilfe des satellitengestützten Google Maps. Auch bei der Reiseplanung soll das Kartentool dem Nutzer behilflich sein. Orte, die man während einer Reise besuchen möchte, lassen sich … mehr