Google - Class C
- Werner Sperber - Redakteur

Google: Zu groß zum Scheitern; Börsenwelt Presseschau I

Die Experten von Focus Money fragen: Welches Unternehmen kann es sich erlauben, Milliarden von Dollar in Versuchsprojekte zu stecken, in der Hoffnung, damit den nächsten Megatrend aufzuspüren? Die Antwort liefern sie gleich mit: Google. Der Kassenbestand des ursprünglich nur auf den Betrieb der Internetsuchmaschine spezialisierten US-Unternehmens beläuft sich auf 60 Milliarden Dollar und der operative Cashflow, also das Geld, welches das operative Geschäft abwirft und welches für Investitionen zur Verfügung steht, belief sich im vergangenen Jahr auf 18 Milliarden Dollar. Es kommt also stetig genügend Geld nach, mit dem Firmen und Technologien gekauft sowie neue Mitarbeiter angeworben werden können. Damit möchte Google den sich selbst überwachenden Industrie-Roboter bauen, das fahrerlos fahrende Auto, das zudem ebenso mit dem Internet verbunden ist, wie die wiederum mit dem Google-Softwarebetriebssystem Android vernetzte Wohnung/das vernetzte Haus. Die Ausgangslage ist gut, denn mittlerweile laufen rund 80 Prozent aller sogenannten Smartphones mit Android. Das Ursprungsgeschäft läuft auch: Zwar sinken die Preise für Werbeschaltungen auf der Suchmaschine Google, doch dafür verkauft Google einfach mehr Werbung. So legten diese Einnahmen im zweiten Quartal 2014 im Jahresvergleich um 23 Prozent auf fast elf Milliarden Dollar zu. Der Konzernumsatz stieg um mehr als ein Fünftel auf 16 Milliarden Dollar. Anleger sollten die mit einem KGV von 22 für dieses und 19 für nächstes Jahr bewertete Aktie an schwachen Tagen kaufen. Das Kursziel beträgt 520 Euro und der Stop-Loss sollte bei 365 Euro platziert werden.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)




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