AVIS Budget
- Michael Schröder - Redakteur

Goldman Sachs dreht bei Avis Budget auf: Darum fahren Anleger mit Sixt besser!

Bei der Avis Budget-Aktie sorgt eine überraschende neue Kaufempfehlung von Goldman Sachs für Aufsehen – und für steigende Kurse. Die Experten haben die Aktie des Autovermieters von „Verkaufen“ auf „Kaufen“ hochgestuft. DER AKTIONÄR favorisiert in der Peer-Group dagegen weiter den heimischen Branchenvertreter Sixt.

Bei Goldman Sachs ist man überzeugt, dass Avis Budget durch Kostenoptimierungen seine Ergebnisqualität verbessern könnte. Nach 3,49 Dollar je Aktie im abgelaufenen Jahr dürfte der Konzern 2019 bereits 3,70 Euro je Aktie verdienen. Daraus resultiert eine 2019er-KGV von acht. Die Experten haben mit ihrer neuen Kaufempfehlung aber auch das Ziel von 30 auf 35 Dollar angehoben – daraus resultiert ein Kurspotenzial von rund 35 Prozent. Auch wenn sich die Avis Budget-Aktie nun von ihren Tiefstständen lösen sollte, sieht DER AKTIONÄR bei dem heimischen Pendants Sixt mehr Potenzial – nicht nur wegen dem bevorstehenden Start der Mobilitätsplattform.

Deutschlands größter Autovermieter verfügt über deutlich mehr Wachstumspotenzial. Vor allem in den USA, wo Sixt mit seinem Service über dem landesüblichen Niveau Marktanteile gewinnt. Und obwohl die Vermietflotte dabei stark gewachsen ist, ist die Auslastung der Fahrzeuge weiter gestiegen. In Europa profitiert Sixt von der anziehenden Nachfrage von Firmenkunden, Privatkunden und Touristen. In den letzten fünf Jahren hat der Konzern den Umsatz im Schnitt um knapp zehn Prozent und den Gewinn um 15 Prozent gesteigert.

Mit einem 2019er-KGV von 16 ist die Aktie zwar höher bewertet als die Avis Budget-Papiere. Das Wachstumspotenzial bei den US-Amerikanern ist aber begrenzt. Anders als bei den US-Konzern sorgt bei Sixt neben der voranschreitenden Internationalisierung die neue Mobilitätsstrategie für reichlich Wachstumsfantasie.

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