Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Goldexperte Bußler: Zwischen Trumpmania und steigenden Zinsen

Der Goldpreis ist in der laufenden Woche deutlich unter Druck gekommen. Der Zinsschritt der Fed und vor allem die Aussicht auf weiter steigenden Zinsen im kommenden Jahr haben den Dollar gestärkt und das lastet auf Gold. Droht damit der Fall unter die magische 1.000-Dollar-Marke? Die Rufe danach werden lauter und lauter.

„Noch ist es nicht so weit“, sagt Markus Bußler. Im Bereich von 1.110 bis 1.100 Dollar verläuft der ehemalige langfristige Abwärtstrend. Hier könnte Gold durchaus Halt finden. Zwar sei die Dynamik des Abverkaufs der letzten Wochen durchaus furchteinflößend. Immerhin hat Gold seit dem Brexit Hoch vor sechs Wochen mehr als 15 Prozent an Wert eingebüßt. Dennoch sei man mittlerweile in der Panik-Phase angelangt. „Natürlich bedeutet das nicht, dass wir heute schon die Trendwende sehen“, sagt er. Vielmehr sei die heutige Bewegung eine technische Gegenbewegung. Aber eines ist auch klar: Jede Trendwende beginnt mit einer technischen Gegenbewegung.

Im Rahmen der Einzelaktien geht es vor allem um die technische Verfassung von Newmont, Barrick, Goldcorp & Co. Und eines fällt auf: Obwohl der Goldpreis schon in Reichweite seines Tiefs bei zirka 1.050 Dollar aus dem vergangenen Jahr notiert, stehen viele Aktien noch deutlich besser da. Und das mache durchaus die Hoffnung, dass die Bewegung am Ende doch nur ein schmerzhafter, heftiger Rücksetzer ist. Das gesamte Video können Sie sich hier ansehen.

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