Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Goldexperte Bußler: Ein blutiger Donnerstag

Die Trump-Euphorie währte nur kurz. Binnen weniger Stunden drehte der Goldpreis nach der Wahl Donalds Trump zum US-Präsidenten von über vier Prozent Plus ins Minus. Und die Goldminenaktien erlebten ihren schwärzesten Tag seit langen. „Der Sell-off nimmt seinen Lauf“, sagt Markus Bußler. Die Erklärungen, die gegeben werden, überraschen aber.

Offizielle Lesart: Die Politik Donald Trumps ist auf Inflation und damit auf höhere Zinsen ausgelegt. Doch dass nun ausgerechnet die höheren Inflationsaussichten für einen schwächeren Goldpreis herhalten sollen, ist für Bußler dann doch eine schwache Erklärung. Er geht davon aus, dass viele sich im Vorfeld absichern wollten, für den Fall, dass Trump gewinnt. Und diese Absicherung war schlicht und ergreifend falsch und wurde und wird panikartig glatt gestellt. Das erklärt auch, weshalb Silber bislang verschont wurde.

Das viel gepredigte zyklische Tief ist jetzt in Reichweite. Das sich rapide verschlechternde Sentiment für Gold ist ein Indiz dafür, dass die Trendbeschleunigung nach unten den Boden für eine nachhaltige Gegenbewegung liefern dürfte. „Inflation jedenfalls ist nicht der Grund für einen niedrigeren Goldpreis“, sagt Bußler. Das komplette Video können Sie gleich hier ansehen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Dieter Claus Schäfer -
    Lieber Herr Bußler, ich stimme meinem Vorredner Herr Bleicher zu. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Edelmetalle in diesem Jahr noch eine Rallye erleben auch deutlich kleiner, zumal damit zu rechnen ist, dass im Dezember eine Zinserhöhung kommen wird. Dies wird auch US Staatsanleihen weiter unter Druck setzen. Daher rechne ich eher 2017 oder sogar 2018 mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung beim Gold/Silber - allerdings nur wenn keine weiteren Zinserhöhungen kommen. Viele Grüße Daniel Schulz
  • Manfred Bleicher -
    Lieber Herr Bußler, leider kann ich Ihre Erklärung zu dem gegegenwärtigen Sell-off im Bereich der Goldminen nicht teilen. Viell plausibler erscheint mir die l Korrelation des Goldpreises mit der 10-jährigen US Staatsanleihe zu sein. Dies kann man schon seit 2008 nachgewiesen werden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Spannung!!!

Spannung: Der Goldpreis arbeitet sich an den wichtigen Widerstand bei 1.300 Dollar heran. Gelingt wirklich auf Wochenschluss der Ausbruch? Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Doch die Chancen stehen gut, dass Gold den wohl wichtigsten Schritt in einen goldenen Herbst überhaupt gehen kann. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: 1.500 Dollar – noch in diesem Jahr?

Sind Sie schon genervt von dem ewigen Sägezahnmarkt bei den Edelmetallen? Schon wieder scheint der Goldpreis beim Versuch, die 1.300 Dollar Marke zu überschreiten, gescheitert zu sein. Nur kurz lugte das Edelmetall über die Marke von 1.290 Dollar, um denn wieder in den Rückwärtsgang zu schalten. … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Ausverkauf bei Silberminen!

Der Goldpreis überzeugt derzeit. Die Marke von 1.270 Dollar konnte überwunden werden und Gold schickt sich an, das Doppeltop bei 1.300 Dollar in Angriff zu nehmen. „Ein Ausbruch beim ersten Versuch wäre eine positive Überraschung“, sagt Markus Bußler. Seiner Meinung nach dürfte sich Gold hart tun, … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Die größte Rallye seit 2009?

Was für ein zähes Jahr für Goldanleger. Nach einem famosen Start folgte ein schier nicht enden wollender Seitwärtstrend – auch gerne als Sägezahnmarkt bezeichnet. Kaum glaubten Anleger, der Goldpreis könnte ausbrechen, legte er den Rückwärtsgang ein. Zweimal schon scheiterte der Goldpreis beim … mehr