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Goldener Spätsommer

Auch wenn es im Moment nicht danach aussehen mag: Die kommenden Monate September und Oktober versprechen gut zu werden, zumindest für das Edelmetall Gold. Eine Analyse der Goldpreisentwicklung seit dem Jahr 1974 zeigt ein deutliches saisonales Schwankungsmuster auf, das den größten prozentualen Zugewinn im Spätsommer und Frühherbst verspricht.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Monate September und Oktober „traditionell“ eine gute Zeit für Gold sind. Für Anleger wird es deshalb Zeit, sich zu positionieren.

Auch wenn es im Moment nicht danach aussehen mag: Die kommenden Monate September und Oktober versprechen gut zu werden, zumindest für das Edelmetall Gold. Eine Analyse der Goldpreisentwicklung seit dem Jahr 1974 zeigt ein deutliches saisonales Schwankungsmuster auf, das den größten prozentualen Zugewinn im Spätsommer und Frühherbst verspricht. Mittelfristig agierende Anleger sind also gut beraten, im August ausgewählte Goldminenaktien in ihr Depot aufzunehmen.

Für einen baldigen Anstieg des Goldpreises spricht zudem das fundamentale Umfeld. Mit kräftigen Nachfrageimpulsen rechnen Edelmetallexperten vor allem durch börsengehandelte Fonds (ETFs). So kletterte im vergangenen Jahr die Nachfrage durch ETFs – diese bilden die Wertentwicklung des Edelmetalls eins zu eins ab, wobei sie das Gold physisch kaufen müssen – um 27 Prozent. Ohnehin wies der Goldmarkt 2006 nur einen marginalen Überschuss von 90 Tonnen auf. 2005 belief sich dieser noch auf 255 Tonnen. Das zeigt, wie angespannt die Situation am Goldmarkt ist und auch bleiben wird. Sollte die Nachfrage nach Gold durch ETFs weiter so stark ansteigen wie bisher, ist 2007 mit einem Defizit beim Angebot zu rechnen. Die unabhängige Forschungsgesellschaft GFMS rechnet somit denn auch für das laufende Jahr mit einem steigenden Goldpreis. Bis zum Jahresende könnte dieser bei 750 Dollar je Unze liegen. Und für das kommende Jahr sollen noch einmal 100 Dollar mehr drin sein.

Perseus freut sich über Ghana

Besonders gut läuft es derzeit bei Perseus Mining. Das Unternehmen verfolgt in Kirgisistan die Goldprojekte „Tolubay“ und „Savoyardy“. Beide Projekte befinden sich noch in der Explorationsphase. In Tolubay hat man bislang 618.000 Unzen Goldressourcen ausweisen können. Das Management ist sich aber sicher, dass beide Projekte zusammen abbaubare Vorkommen von mehreren Millionen Unzen haben. Kirgisistan ist jedoch nicht das einzige Land, in dem Perseus tätig ist. Weitere Projekte liegen in den westafrikanischen Staaten Ghana und Elfenbeinküste. Dabei bereitet vor allem Ghana derzeit viel Freude. Erst vor wenigen Tagen konnte man nämlich für das Ayanfuri-Projekt eine satte Ressourcenerhöhung vermelden. Aktuelle Bohrergebnisse bescheinigen Ayanfuri 2,19 Millionen Unzen Goldressourcen, das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber den älteren Bohrdaten. Die Afrika-Projekte kommen nun zusammen auf drei Millionen Unzen Goldressourcen. Weltweit verfügt Perseus Mining über 3,62 Millionen Unzen Goldressourcen.

Riesenressourcen bei Genco

Ein Investment wert sind auch die Papiere von Genco Resources. Zwar fördert das kanadische Unternehmen überwiegend Silber, doch mit geschätzten Vorkommen (Reserven und Ressourcen) von knapp einer Million Unzen ist man auch in Sachen Gold unterwegs. Das Unternehmen betreibt in Zentralmexiko die Gold- und Silbermine La Guitarra. Diese hat 2006 532.000 Unzen Silber und 4.600 Unzen Gold ausgestoßen. Das Analystenhaus Salman Partners rechnet in den kommenden Monaten mit einer deutlichen Produktionsausweitung. Für 2008 etwa veranschlagen die Analysten 958.000 Unzen Silber und 6.000 Unzen Gold. Grund für diese Annahme sind die Ressourcen, die Genco aufweisen kann: beachtliche 154,5 Millionen Unzen Silberäquivalent (Silber und Gold).

Jetzt einsteigen

DER AKTIONÄR rechnet mit einer Fortsetzung der Goldhausse. Dabei könnten insbesondere die Monate September und Oktober sehr gut werden. Die aktuelle Schwäche – der Goldpreis notiert bei rund 660 Dollar – nutzen Anleger also zum Kauf von Goldaktien. Hierfür bieten sich insbesondere Perseus Mining und Genco Resources an.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 33/2007.

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