RWE
- Werner Sperber - Redakteur

Gold und RWE im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Zertifikate Kompakt strahlt, weil Gold weiter glänzt und stellt entsprechende Derivate vor. Das Zertifikatejournal hat ganz schnell etwas mit RWE vor.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Zertifikate Kompakt verweisen auf den höchsten Stand des Goldpreises seit elf Monaten, welchen das Edelmetall Anfang dieses Monats erreicht hat. Dadurch ist das charttechnische Bild deutlich besser geworden, denn die vor mehr als einem Jahr begonnene Abwärtstrendlinie ist dabei überwunden worden. Bei 1.800 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) Gold befindet sich jedoch ein massiver Widerstand. Wenn diese Hürde überwunden wird, ist der Weg frei zu neuen, in Dollar gerechneten Allzeithochs. Eine neue Aufwärtsbewegung wäre damit gestartet. Die Analysten der Bank of America-Merrill Lynch schätzen, dass der Goldpreis bis zum Jahr 2014 auf bis zu 3.800 Dollar pro Unze ansteigt. Dafür sprechen die anhaltenden Schuldenkrisen in Industriestaaten, die fortgesetzte Gelderzeugung der entsprechenden Notenbanken, die Sorge vor der dadurch möglichen Inflation, der schwache Dollarkurs und die niedrigen Zinsen. Wenn der Dollar schwächer wird, hat der Goldpreis bislang zumeist zugelegt. Anleihen, die bislang als "sichere" Alternative zu Gold galten, bringen zudem ebenfalls keine/kaum Zinserträge. Da sowohl die Charttechnik als auch die fundamentalen Daten für weiter anziehende Gold-Notierungen sprechen, sollten Anleger zumindest konservative Bonus-Zertifikate kaufen.

Die Experten schlagen vier Zertifikate vor: Das am 27. Dezember 2013 fällige, währungsgesicherte Bonus-Zertifikat (WKN AA4 JBB) der Royal Bank of Scotland (RBS) auf Gold. Die RBS zahlt 225 Euro zurück, wenn der Goldpreis während der Laufzeit nie auf 1.350 Dollar je Unze oder weniger sinkt. Das entspräche einer Rendite von 6,1 Prozent beziehungsweise 5,1 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Das am 26. November 2013 fällige, ebenfalls quanto, also währungsgesichert, aufgelegte Bonus-Zertifikat (WKN DZ3 C3L) der DZ Bank auf Gold. Hier tilgt die Bank mit 229 Euro, wenn der Goldpreis nicht auf 1.400 Dollar pro Feinunze oder weniger sinkt. Das kommt einer Rendite von 11,0 Prozent respektive 9,9 Prozent pro anno gleich. Das endlos laufende Faktor-Zertifikat (WKN CZ3 3CY) der Commerzbank auf Gold, welches die Entwicklung des Goldpreises mit einem festen Faktor hebelt. Das ebenfalls open end aufgelegte Quanto-Zertifikat (WKN SG0 HGQ) der Société Générale auf den Gold-Produzenten-Index NYSE Arca Gold BUGS (HUI).


Das Zertifikatejournal: Mal schnell ganz ruhig

Die Experten des Zertifikatejournals raten dazu, das Relax-Express-Zertifikat (WKN WGZ 3W4) der WGZ Bank auf die Stammaktie von RWE zu kaufen. Jeweils zum 28. Oktober der vierjährigen Laufzeit wird geprüft, ob der Aktienkurs zumindest 70 Prozent des Referenzwertes vom 29. Oktober 2012 kostet. Ist das der Fall, bezahlt die Bank einen Zinskupon von 6,5 Prozent. Liegt der Aktienkurs mindestens auf dem Niveau Vergleichsdatums, tilgt die Bank das Zertifikat vorzeitig. Wir das Papier nicht vorzeitigt zurückbezahlt, entscheidet am 28. Oktober 2016 die Barriere von 50 Prozent des Startwerts darüber, ob das Papier zum Nominalwert zuzüglich des Zinskupons oder entsprechend der Kursentwicklung der Stammaktie von RWE getilgt wird.

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