Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold bricht ein - Silber auch

Gold und Silber kommen zur Eröffnung der Comex deutlich unter Druck. Das Handelsaufkommen bei Papiergold ist immens. Binnen weniger Minuten wechseln 4,5 Millionen Unzen Gold den Besitzer. Das sind fast 140 Tonnen. Zu viel für den Goldpreis. Die Lage wird brenzelig. 

Aus charttechnischer Sicht rücken jetzt die Verlaufstiefs aus dem vergangenen Jahr in den Blick der Anleger: Bei Silber ist die Marke von 14,29 Dollar wichtig, bei Gold ist die Marke von 1.132 Dollar von Interesse. Aber sollte sich die gerade eingeschlagene Dynamik fortsetzen, könnten beide Tiefststände schon in den kommenden Tagen getestet werden. Halten Sie nicht, könnte Gold tatsächlich bis in den Bereich von 1.050 Dollar fallen.

Ganz überraschend kommt der Kursrutsch freilich nicht. Der Goldminenindex HUI hat bereits in der vergangenen Woche ein neues 12-Jahres-Tief generiert. Der Platinpreis, der Ölpreis, der Kupferpreis - alle Notierungen stehen ebenfalls unter Druck. Einzig aus fundamentaler Sicht ist der Kursrutsch etwas überraschend. Schließlich sollten Anleger angesichts der Griechenlandkrise in den sicheren Hafen Gold fliehen. Doch angesichts des mehrjährigen Bärenmarktes hat offensichtlich Gold seinen Glanz verloren. 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Frank Reil -
    Aber alle anderen Metall fallen auch kräftig: Kupfer, Nickel, ....!!!

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Achten Sie auf diese Marke!

Der Goldpreis hat sich etwas von seinen Tiefständen lösen können. Dennoch bleibt die charttechnische Lage angespannt. Erst mit einem Sprung über 1.180 würde etwas Entspannung eintreten. Doch viel spannender ist die Situation beim GDX. Hier rückt eine wichtige Marke in den Blick der Anleger. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Das sieht gut aus – und das weniger

Der Goldpreis scheint sich derzeit zu stabilisieren. Das Edelmetall hat sich zumindest von seinen zyklischen Tiefständen leicht lösen können. Doch noch kann keine Entwarnung geben werden. Charttechnisch wurde in den vergangenen Wochen doch einiger Schaden angerichtet. Doch es gitb Hoffnung. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Der Kampf mit dem Dollar

Der Goldpreis steht seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten unter Druck. Im Gegenzug konnte der US-Dollar deutlich zulegen. Getrieben durch steigende Renditen bei US-Staatsanleihen ist die Zinsdifferenz zu anderen Währungsregionen gestiegen. Und das macht die Anlage im US-Dollarraum … mehr
| Markus Bußler | 2 Kommentare

Goldexperte Bußler: Ist das der neue Bärenmarkt?

Der Goldpreis nähert sich mit großen Schritten dem wohl wichtigsten Bereich in diesem Jahr: 1.180 bis 1.170 Dollar. Hier liegt die zentrale Unterstützung für den Goldpreis. Fällt das Edelmetall darunter, dann würde massiver technischer Schaden entstehen. Wenngleich im Bereich von 1.150 Dollar noch … mehr