CUMBERLD RES LTD
- DER AKTIONÄR

Gold aus dem ewigen Eis

Anleger, die an Goldminen denken, stellen sich wohl in der Regel staubige Bergwerksstollen vor, die bei sengender Hitze tief in den Boden der australischen Wüste oder der südafrikanischen Steppe getrieben wurden. Doch Gold findet man noch an ganz anderen Orten auf der Welt, so zum Beispiel in der Arktis. Experten vermuten unter dem ewigen Eis große Vorkommen des Edelmetalls.

Im Boden der Arktis liegen große Goldvorkommen. Cumberland hat sich eine sehr bedeutende Lagerstätte gesichert.

Anleger, die an Goldminen denken, stellen sich wohl in der Regel staubige Bergwerksstollen vor, die bei sengender Hitze tief in den Boden der australischen Wüste oder der südafrikanischen Steppe getrieben wurden. Doch Gold findet man noch an ganz anderen Orten auf der Welt, so zum Beispiel in der Arktis. Experten vermuten unter dem ewigen Eis große Vorkommen des Edelmetalls. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Abbaugebieten sind diese Vorkommen noch nahezu unberührt: Bittere Kälte, tiefgefrorene Böden und sechs Monate Dunkelheit ließen in der Vergangenheit viele Erschließungsversuche scheitern.

Riesige Goldmine

An diesen Umweltbedingungen hat sich in den letzten Jahren natürlich nichts geändert, doch neue Fördertechnologien und der stark gestiegene Goldpreis führen dazu, dass nun auch schwierige Lagerstätten gewinnbringend erschlossen werden können. Bestes Beispiel hierfür ist Cumberland Resources. Die Gesellschaft besitzt westlich der Hudson Bay in der kanadischen Provinz Nunavut die noch nicht in Produktion befindliche Goldmine Meadowbank. Bisherigen Bohrergebnissen nach verfügt sie über 2,89 Millionen Unzen Goldreserven und vier Millionen Unzen Goldressourcen. Damit zählt sie schon jetzt zu den größten potenziellen Goldminen in Kanada, die im Tagebaubetrieb betrieben werden können. Doch die Explorationsarbeiten gehen unverändert weiter. Im Blickpunkt steht derzeit die Cannu-Goldzone, die im Norden der Meadowbank-Mine zu finden ist. Bereits in den kommenden Wochen sollen die Bohrergebnisse aus diesem Teilprojekt in das gesamte Meadowbank-Vorhaben einfließen. Dann könnte es noch einmal zu einer Erhöhung der Reserven und Ressourcen kommen.

Übernahmekandidat

Wenn alles nach Plan läuft, wird Cumberland 2008 mit der Förderung beginnen. Dann könnten bis zu 330.000 Unzen Gold im Jahr zu Cash-Kosten von rund 200 Dollar je Unze produziert werden – und das über einen Zeitraum von acht Jahren. Ob Cumberland dann noch als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert, ist allerdings fraglich. In Zeiten, in denen die Großen der Branche auf Kauftour sind, wäre eine Übernahme von Cumberland alles andere als unwahrscheinlich. Und so scheint es auch der Vorstandsvorsitzende von Cumberland, Kerry Curtis, zu sehen. Auf die Frage, ob sein Unternehmen ein Übernahmekandidat sei, gab er zur Antwort: „Wenn der Preis stimmt, ist alles zu kaufen.“

Das interessanteste Projekt

Der hohe Goldpreis führt dazu, dass auch schwierige Lagerstätten erschlossen werden können. In der Arktis besitzt Cumberland das derzeit interessanteste Projekt. Die Gesellschaft wird an der Börse zudem als Übernahmekandidat gehandelt.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 06/2007.

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