Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Zurück über 1.180 Dollar

Alles sah nach einem Abverkauf auf – doch der Goldpreis scheint dem negativen Chartbild zu trotzen und erobert die Marke von 1.180 Dollar zurück. Damit bleibt das Edelmetall dem Muster der vergangenen Wochen treu: Kaufen, wenn es schlecht aussah, verkaufen, wenn das Chartbild nach einem Long-Einstieg rief.


Sicher, am Vormittag konnte man noch den schwächeren Dollar als Argument für die Erholung des Goldpreises anführen. Doch auch als der Dollar wieder an Stärke gegenüber dem Euro gewann, blieben die Gewinne beim Goldpreis. Mehr noch: Gold konnte die Gewinne sogar ausbauen. Das Chartbild hat sich mit dem Sprung über die Marke von 1.180 Dollar wieder ein wenig aufgehellt. Der befürchtete Abverkauf scheint damit zunächst abgeblasen.


Bezeichnend: Während noch vor einigen Wochen alles auf einen Long-Einstieg hindeutete, als der Goldpreis den Widerstand bei 1.220 Dollar geknackt hatte, war in Wahrheit die Mini-Rallye schon beendet und das Edelmetall legte wieder den Rückwärtsgang ein. Jetzt, da sich das Chartbild mit dem Bruch der 1.180 Dollar wieder deutlich eingetrübt hatte und alles nach einem Short rief, scheint sich der Goldpreis abermals neu zu entscheiden, und steigt wieder. Für Anleger als auch Trader ist die Situation alles andere als einfach, da derzeit jede Menge Fehlsignale generiert. Mit Hebelprodukten auf den Goldpreis sollte man lieber an der Seitenlinie bleiben.


Die Musik spielt aber weiter bei den Minenaktien. Die Notierungen standen in den vergangenen Jahren deutlich unter Druck. Das Erholungspotenzial ist entsprechend hoch. Mit dem neuen Dienst Goldfolio erfahren Sie, auf welche Papiere Sie jetzt setzen sollten. Sichern Sie sich jetzt drei Monate Goldfolio für nur 49 Euro.

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