Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: 2.500 Dollar

Ein halbes Jahr befand sich der Goldpreis in einem nervenaufreibenden Sägezahnmarkt. Anleger haben frustriert das Handtuch geworfen. Doch das letzte Tief bei 1.205 Dollar war auch der Auftakt einer beeindruckenden Rallye an deren Ende der Ausbruch aus der Seitwärtsrange stand. Die Frage: Wie weit kann Gold steigen?

Auf den ersten Blick fällt natürlich das Hoch aus dem vergangenen Jahr bei 1.366 Dollar ins Auge. Damit müsste Gold nur noch rund 2,5 Prozent steigen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Annahme, dass dies zu schaffen sein wird, ist nicht allzu optimistisch. Allerdings sollte dies nur eine Zwischenstation sein, zum Bereich rund um die Marke von 1.500 Dollar, der ehemals eisernen Unterstützung des Goldpreises, die im April 2013 durchbrochen wurde und einen Abverkauf beim Goldpreis bis 1.180 Dollar nach sich gezogen hat.

1.500 Dollar – die entscheidende Zone

An diesem Widerstandsbereich dürfte sich Gold zunächst die Zähne ausbeißen. Hier werden die Bären noch einmal alles in die Waagschale werfen, was sie zu bieten haben. Und das aus gutem Grund: Gelingt es dem Goldpreis, diesen Widerstand zu überwinden, dann steht einem Anstieg zu den Hochs aus 2011 nichts mehr im Wege. Und, wenn wir das ganze rein aus charttechnischer Sicht betrachten, dann wird in diesem Fall ein mehrjähriger Bullenmarkt deutlich wahrscheinlicher.

Keine Sorge, mir ist bewusst, wie das alles klingt. Der eine oder andere wird die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen und den Kopf schütteln. Es sei Ihnen vergönnt. Doch der Chart impliziert: Wenn gewisse Ereignisse (in der kommenden Ausgabe von Goldfolio werde ich darauf noch genauer eingehen, aber das sprengt den Umfang dieses Artikels) eintreten in den kommenden Wochen, dann dürfte dies der Beginn eines großen, eines richtig großen Bullenmarktes bei den Edelmetallen sein. Noch einmal: Noch glaubt so gut wie niemand daran, dass ein solches Szenario eintreten kann. Gold 2.500 Dollar? Jeder, ausgenommen natürlich die daueroptimistischen Marktschreier, würde den Kopf schütteln. Doch ich sage Ihnen: Das ist auf Sicht von zwei bis drei Jahren alles andere als unmöglich.

Extrem bullisher Chart

Der Grundstein für diese Bewegung wird in den kommenden Wochen gelegt. Als ich auf meiner Facebook-Seite im vergangenen Winter geschrieben habe, der S&P wird bei zirka 2.500 Punkten ein zyklisches Top bilden, dann war das genau das, was der Chart gesagt hat. Mittlerweile haben wir ein Top bei 2.491 Punkten gesehen. Nur noch kurz zur Klarstellung: Wir reden von einem zyklischen Top. Das absolute Top bei den Aktienindices ist aus heutiger Sicht noch ein gutes Stück entfernt. Und auch als ich im Februar geschrieben habe, dass der Dollar sein Top gesehen hat und ab jetzt erst einmal an Stärke verlieren dürfte, waren alle Analysten Dollar-Bullen. Doch der Chart hat damals suggeriert, dass die kommenden Monate das Geld auf der Short-Seite zu verdienen ist.

Freilich, das ist keine Wissenschaft. Und wir werden nie eine Trefferquote von 100 Prozent haben. Die Börse ist kein lineares System. Immer wieder wird der Chart auf wichtige Marken treffen, an denen sich entscheidet, ob die zugrunde liegende Annahme richtig oder falsch ist. Doch das große Bild, das sich abzeichnet, ist mehr als nur bullish. Mein Rat: Setzen Sie Gold zumindest einmal oben auf Ihre Watchlist.

Mit Goldfolio setzen wir heute schon auf die Gewinner dieses Bullenmarktes. Und dazu müssen Sie gar nicht lange warten: Unsere jüngste Depotaufnahme, die ich hier vor etwa einer Woche angekündigt hatte, liegt bereits zehn Prozent im Plus. Und dabei handelt es sich nicht um einen allzu spekulativen Titel, sondern um einen Goldproduzenten, der nach den jüngsten Entwicklungen in meinen Augen einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Die Aktie dürfte uns noch viel Freude bereiten. Die nächste Depotaufnahme dürfte schon in der kommenden Woche anstehen. Für 49 Euro testen Sie Goldfolio 13 Wochen lang auf Herz und Nieren. Und Sie sind dabei, wenn Gold und Silber in einen neuen, großen Bullenmarkt starten. Alle Details finden Sie unter www.goldfolio.de

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