Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Nur nicht einschläfern lassen

Nach dem deutlichen Kursrutsch zu Beginn der Woche ist beim Goldpreis Lethargie einkehrt. Die befürchteten Anschlussverkäufe sind – wieder einmal – ausgeblieben. Der Goldpreis pendelt in einer engen Handelsspanne. Auch beim Währungspaar US-Dollar/Euro ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Frage ist: Wie geht es weiter?


Im Moment ist der Goldpreis gefangen zwischen der Unterstützung im Bereich von 1.170 bis 1.180 Dollar. Auf der der Oberseite stellt der Bereich von 1.220 bis 1.228 Dollar einen hartnäckigen Widerstand dar. Solange kein Ausbruch erfolgt, wird die Hängepartie weiter gehen. Sollte die Unterstützung gerissen werden, rückt das Tief bei 1.132 Dollar als wichtige Unterstützung in den Blick. Bei einem Ausbruch über 1.228 ist das erste Ziel 1.240 Dollar.


Auch bei den Minenaktien ist gestern wieder Normalität eingekehrt. Die meisten Aktien konnten leicht zulegen – obwohl der Goldpreis selbst keine Gewinne verbuchen konnte. Der Goldminenindex HUI notiert etwas mehr als zwei Punkte im Plus bei 167 Punkten. Hier hat sich im Bereich von 180 Punkten ein massiver Widerstandsbereich herausgebildet. Anlageprofis wie Max Otte sind jedoch optimistisch. In einem Interview mit finanzen.net zeigt sich Otte zuversichtlich. „Dieser Bereich (Minenaktien) ist so dermaßen ausgebombt worden, dass wir nur noch eine Staubwolke sehen werden, wenn dieser unterbewertete Sektor anzieht“, sagt Otte.

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