Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Mitten im Nirgendwo

Der kurzfristige Aufwärtstrend bei Gold ist gestoppt. Seit Anfang der Woche geht es wieder nach unten. Die Marke von 1.300 Dollar konnte von den Bullen nicht verteidigt werden, mittlerweile ist der Goldpreis auch wieder unter 1.280 Dollar gerutscht. Silber entwickelt sich parallel zum Goldpreis. Die Frage ist: Wie tief kann Gold fallen?

Die technischen Analysten von Goldman Sachs haben sich zu Wort gemeldet und sehen das Kursziel bei diesem Rücksetzer im Bereich von 1.100 Dollar. Aus technischer Sicht ist das zwar möglich – aber es stellt doch aus heutiger Sicht ein arg negatives Szenario dar. Solange die Marke von 1.260 Dollar hält, sollten sich Anleger zunächst auf eine neuerliche Aufwärtsbewegung einstellen. Entscheidend dürfte sein, ob sich daraus ein neues zyklisches Hoch (über 1.360 Dollar) entwickelt. In dem Fall wäre der Aufwärtstrend intakt. Schwieriger wird es, wenn dies nicht gelingt, dann könnte der Goldpreis zunächst in ein Dreieck hineinlaufen.

Aktuell ist Gold etwas im nirgendwo gefangen. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass wir noch einmal eine Rallye in den kommenden Tagen/Wochen sehen. Das Hoch dieser Bewegung entscheidet dann über die Richtung für den Rest des Jahres. Aktuell macht es wenig Sinn, sich mit irgendwelchen spekulativen Produkten auf der Long- oder Shortseite zu positionieren.

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