Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Konzernchef sieht 1.500 Dollar

Der Goldpreis ist am Freitag deutlich unter Druck geraten und markierte den tiefsten Stand in den vergangenen fünf Wochen. Darunter haben auch die meisten Goldminenaktien gelitten. Nur ein Wert stach am vergangenen Freitag heraus: Newmont Mining. Die Aktie des Goldproduzenten konnte 6,5 Prozent gewinnen – nach starken Zahlen für das erste Quartal.

Newmont gelang es, einen Free-Cash-Flow von 344 Millionen Dollar zu generieren und ist so in der Lage, 200 Millionen Dollar Schulden zu tilgen. Zwar hält Newmont derzeit noch am Ausblick für das Gesamtjahr fest. Doch sollten sich die Kostensenkungen, die auch von Wechselkursen und dem billigen Ölpreis profitiert haben, im zweiten Quartal fortsetzen, ist eine Anhebung der Prognose im Bereich des Möglichen.


CEO Gary Goldberg sieht zudem einen wieder steigenden Goldpreis – zumindest langfristig. Bis zum Jahr 2020 soll der Goldpreis seiner Ansicht nach auf etwa 1.500 Dollar je Unze steigen. Ein Anstieg von 25 Prozent vom jetzigen Niveau. Kurstreiber seien seiner Ansicht nach der steigende Bedarf in China und ein schwächerer Dollar. Heute dürfte es zudem für die Aktionäre von Barrick Gold spannend werden. Der weltgrößte Goldproduzent wird seine Zahlen für das erste Quartal nach Börsenschluss in den USA vorlegen.

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