- Alfred Maydorn - Redakteur

Gold: Käufe haben gerade erst begonnen

Um rund drei Prozent schoss der Preis für eine Feinunze Gold am Montag in die Höhe und hat dabei die wichtige Marke von 1.300 Dollar hinter sich gelassen. In erster Linie waren Leervekäufer für den Anstieg verantwortlich, aber es kommen auch wieder „echte“ Käufer zurück.

Die Marktbeobachter sind sich einig: Vor allem Leerverkäufer sind für den starken Anstieg des Goldpreises verantwortlich. Sie haben ihre Shortpositionen geschlossen, nachdem der Preis für eine Feinunze über die wichtige Marke von 1.300 Dollar gestiegen ist. Der Goldpreis erreichte mit 1.335 Dollar das höchste Niveau seit über einem Monat.

Die Stimmung hat gedreht

Aber erstmals seit längerer Zeit waren auch echte Käufe auf dem Goldmarkt zu beobachten, berichten Händler. „Die Stimmung hat gedreht. Der Anstieg über 1.300 Dollar hat Käufer angelockt", sagt Frank Lesh, Analyst von FuturePath Trading. Auch der schwache Dollar habe zum Anstieg des Goldpreises beigetragen, so Lesh weiter.

Auch George Gero von RBC Capital Markets geht davon aus, dass die Käufe gerade erst begonnen haben. Erstmals seit längerer Zeit seien auch wieder institutionelle Investoren am Goldmarkt aufgetaucht, auch Silber sei wieder gekauft worden. Der Preis für eine Unze Silber legte ebenfalls kräftig zu und erreichte zeitweise ein Niveau von 20,50 Dollar.

Verbesserte Charttechnik

Die charttechnische Situation des Goldes hat sich durch den jüngsten Anstieg deutlich verbessert, zumal auch der Widerstand bei 1.322 Dollar überschritten wurde. Eine Fortsetzung der Erholung in den Bereich 1.390/1.420 Dollar ist jetzt durchaus möglich. DER AKTIONÄR rät  dazu, in Long-Zertifikaten investiert zu bleiben.

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