Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Jetzt MÜSSEN die Bullen kontern

Für die Goldbullen sind die wichtigsten Tage des Jahres angebrochen: Es steht der zu Beginn des Jahres angebrochene Aufwärtstrend auf dem Spiel. Die wichtigste Unterstützung liegt zwischen 1.180 und 1.170 Dollar. Fällt der Goldpreis unter diese Unterstützung, trübt sich das Bild für den Goldpreis massiv ein.

Die 1.180 Dollar dürften den meisten Goldanlegern noch gut in Erinnerung sein. Sie diente schon in den vergangenen Jahren häufig als Unterstützung. Und nach dem Abverkauf der vergangenen Tage rückt diese Marke erneut in den Blick. Zuletzt hat der Goldpreis seinen niedrigsten Stand seit Juni erreicht. Mit anderen Worten: Die Bullen müssen jetzt die Trendwende schaffen, soll der Chart nicht massiven Schaden nehmen.

Dollar-Stärke belastet

Der Gegenwind für Gold kommt dabei vor allem von der Währungsseite. Der Dollar hat seit der Wahl von Trump zum US-Präsidenten unglaublich an Stärke gewonnen – gegen praktisch alle Währungen. Der US-Dollar-Index ist im Höhenflug und hat die Marke von 100 wieder durchstoßen. Zum einen werden damit in Dollar gehandelte Rohstoffe außerhalb des Dollarraums teurer, zum anderen wird Gold auch als Währung gesehen und wertet wie alle Währungen zum Dollar ab.

Die Dollar-Stärke wiederum lässt sich auf die steigenden Renditen bei US-Staatsanleihen zurückführen, die die Zinsdifferenz zwischen dem Dollar-Raum und vielen anderen Industrienationen größer werden lässt. Das sind die wesentlichen Einflussfaktoren, die Goldanleger in den kommenden Tagen beobachten müssen.

 


 

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