Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Die Kapitulation der Anleger

Wo sind sie, die Schlagzeilen, dass Gold auf 2.000, 5.000 oder gar 10.000 Dollar steigt? Wo sind die großen Optimisten der Branche? Wo sind James Turk, Eric Sprott und wie sie alle heißen? Medial sucht man sie derzeit vergebens. Wo sind die Gold Bugs, die bei jedem Kurs Gold kaufen? Angesichts des Einbruchs bei den Verkäufen von Goldmünzen sucht man auch sie vergeblich.


Was wir hier und heute sehen ist schlicht und ergreifend die Kapitulation der Goldbullen. Niemand wagt es mehr, in diesem Markt zu kaufen. Keiner wagt es, optimistische Kursziele auszugeben. Keiner will – wieder – auf dem falschen Fuß erwischt werden. Zu viel Geld haben die Anleger in den vergangenen vier Jahren mit Gold und Silber verloren. Gold- und Silberminenaktien? Da läuft jeder Investor mittlerweile davon.


Zermürbt, frustriert und verzweifelt


Selbst grundsätzlich bullish gestimmte Investoren stehen derzeit am Seitenrand. Zermürbt, frustriert und wenig hoffnungsvoll. Woher soll er auch kommen, der neue Hoffnungsschimmer. Seit Wochen notieren die Edelmetalle seitwärts. Und jeder, oder nahezu jeder, wartet auf einen weiteren Abverkauf. Auf einen, der den Goldpreis unter 1.000 Dollar führen wird. Auf ein Kapitulationstief, das dann eine Basis für die Trendwende bilden könnte. Aber würden bei einem neuerlichen Abverkauf wirklich die Käufer zurückkommen?


Die Käufer kapitulieren bei Gold und Silber. Und das kann im Umkehrschluss nur eines bedeuten: Der Boden ist erreicht. Kein Mensch wird an dieser Stelle eine neue Hausse ausrufen. Kein Mensch kann einen nochmaligen Abverkauf ausschließen. Aber das derzeit dermaßen pessimistische Umfeld ist ein guter Nährboden für einen neuen Bullenmarkt. Nach vier Jahren, in denen man mit Gold- und Silberaktien nur Geld verloren hat, steht die Trendwende bevor. Seien Sie dabei.

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