Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Der Schatten von Jackson Hole

Der Goldpreis befindet sich weiter im Sommerloch. Eine klare Richtung sucht man derzeit vergeblich. Und das könnte durchaus noch eine Weile so bleiben. Die nächsten Tage und Wochen haben es in sich. Ab Freitag treffen sich Volkswirte und Politiker aus aller Welt in Jackson Hole. Dort wird auch Fed-Chefin Janet Yellen eine Rede halten. Gibt sie Hinweise auf einen Zinsschritt?

Falls das so ist, dann dürfte das die Märkte hart treffen. Das glaubt jedenfalls Jim Cramer. Andererseits wäre es fast schon eine Sensation, wenn sich Yellen klar äußern würde. Zuletzt waren es immer vage Andeutungen der Fed, die in die eine oder andere Richtung interpretiert werden konnten. Allerdings hatten sich zuletzt einige Fed-Mitglieder positiv zu einer möglichen Zinsanhebung – eventuell schon im September – geäußert.

Arbeitsmarktbericht + Fed-Sitzung

Und selbst wenn von Yellen keine klaren Aussagen kommen, steht eine Woche später, also am Freitag, 2. September, der Arbeitsmarktbericht auf der Tagesordnung. Auch hier könnte der Markt wieder Richtung Zinsanhebung – oder eben keiner Zinsanhebung schielen. Am 21. September ist es dann schließlich soweit: Die Fed trifft sich zu ihrer Sitzung und dort werden dann Nägel mit Köpfen gemacht. Sprich: Hier entscheidet sich, ob die Zinsen steigen oder nicht.

Unabhängig davon,d ass steigende Zinsen nicht zwangsläufig schlecht für Gold sind, könnte eine Zinsanhebung kurzfristig auf Gold lasten. Und vielleicht noch wichtiger: Im Vorfeld der Entscheidung könnte der Goldpreis in seiner volatilen Konsolidierungsformation verharren. Anleger müssen also wohl noch etwas Geduld mitbringen.

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