- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Der Fahrplan für die nächsten Wochen

Wie bereits mehrfach berichtet, sind die meisten Analysten weiterhin skeptisch für die Entwicklung des Goldpreises. Zu den wenigen, die Gold wirklich Potenzial zutrauen, gehören die technischen Analysten der Citigroup. Tom Fitzpatrick rechnet sogar mit einer dynamischen Aufwärtsbewegung.

Auf der US-Seite King World News meldet er sich zu Wort und stellt einen Fahrplan für die nächsten Wochen auf. Entscheidend ist nach Ansicht des Analysten, dass zunächst auf Wochenbasis die Marke von 1.355 Dollar überwunden wird. Dann wäre der Weg bis zur Nackenlinie des Doppelbodens bei 1.434 Dollar. Gelingt es, diesen Widerstand zu überwinden, dann liegt nach Ansicht von Fitzpatrick das nächste Ziel bei 1.680 bis 1.685 Dollar.

Auch Silber vor dem großen Sprung?

Eine solche Bewegung würde nach Ansicht des Analysten zweierlei bedeuten: Zum einen wäre damit bestätigt, dass die Marke von 1.182 Dollar wirklich das Tief gewesen ist. Zum anderen wäre damit ein Angriff auf das Allzeithoch bei 1.921 Dollar – und auch darüber hinaus – wahrscheinlich. Das Gleiche gilt übrigens auch für Silber. Auch hier sieht der Analyst noch reichlich Potenzial. Hier gilt es die Nackenlinie bei 25,10 Dollar zu überwinden, dann würde dies Kurse von 31,00 Dollar und mehr bedeuten.

DER AKTIONÄR teilt diese optimistische Einschätzung. Auch wenn der Goldpreis am Freitag nach den Arbeitsmarktdaten deutliche Verluste hinnehmen musste. Marktteilnehmer gehen offensichtlich davon aus, dass die US-Notenbank ihren schrittweisen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik fortsetzen wird. Doch die fundamentalen Daten sprechen für Gold. Insbesondere die starke Nachfrage aus Asien und in den kommenden Jahren wohl rückläufige Minenproduktion.

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