Gold
- Alfred Maydorn - Redakteur

Gold: Der Ausverkauf geht weiter

Der Goldpreis kommt am Freitagmorgen erneut unter Druck. Der Preis pro Unze büßt weitere sieben Dollar ein und ist mit nur noch 1.134 Dollar auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Vor allem der weiter feste US-Dollar belastet den Goldpreis. Zudem hat sich die charttechnische Situation weiter verschlechtert. Charttechniker und Analysten befürchten jetzt ein Abrutschen in Richtung 1.000 Dollar.

Die rasante Talfahrt beim Goldpreises setzt sich auch am Freitagmorgen fort. Er fällt mit nur noch 1.134 Dollar pro Unze auf ein neues Jahrestief. Gleichzeitig legt der Dollar weiter zu. Für einen Euro werden nur noch 1,2380 Euro gezahlt. Charttechnisch hat sich die Situation beim Gold weiter verschlechtert.

Bereits am Mittwoch wurde die wichtige Unterstützung bei 1.155 Dollar unterschritten. Sie ist deswegen relevant, weil sie vor einigen Jahren eine wichtige Marke während des Goldanstiegs darstellte. Einige technische Experten gehen nach dem Bruch dieser Marke von einem weiteren Abrutschen des Goldpreises in Richtung 1.000 Dollar aus.

Starker Dollar, fallender Goldpreis

Vor allem der steigende Dollarkurs belastet den Goldpreis. Und die US-Währung könnte vor dem Hintergrund der wieder anziehenden US-Konjunktur noch weiter steigen. Auch die stark nachlassende Inflation spricht eher für weiter fallende Goldpreise.

Noch viel Platz nach unten

Gold-Analystin Mu Li von der CMP Group gibt sich wenig optimistisch: „Wir glauben es ist noch mehr Platz nach unten für Gold und Silber“. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde Gold auf 1.100 Dollar fallen, vielleicht sogar auf 1.000 Dollar.

 

 

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