Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold: Das sieht sehr, sehr gut aus

Genug der Worte. Blicken wir heute einmal auf ein paar Zahlen. Der Goldpreis hat seit Mitte Januar eine Rallye auf das Parkett gelegt. Und die derzeitige Konsolidierung ist ganz normal. Und vermutlich kommt sie den meisten schlimmer vor, als sie tatsächlich ist. Gold hat aktuell vom zwischenzeitlichen Hoch nicht einmal fünf Prozent verloren. Und das ist wahrlich kein Grund zur Beunruhigung.


Das gleiche gilt übrigens für die Minenaktien: Der HUI hat – selbst wenn man das Verlaufshoch aus dem Jahr 2016 nimmt – gerade einmal fünf Prozent an Wert eingebüßt. Nimmt man den GDXJ als Grundlage, einen ETF in dem sich zahlreiche kleinere Produzenten und Explorationsunternehmen tummeln, dann sind es sogar nur vier Prozent. Und das überrascht. Schließlich heißt es immer, mit Goldminenaktien kauft man sich einen Hebel auf den Goldpreis. Insofern müssten die Verluste theoretisch größer ausfallen als bei Gold selbst.

Geld bleibt im Goldmarkt


Doch offensichtlich ist das Geld, das zuletzt in den Goldmarkt geflossen ist, nicht bereit, diesen schnell wieder zu verlassen. Selbst eine Rallye bei den Standardaktien hat zu keinen nennenswerten Verlusten bei Gold oder Goldaktien geführt. Sowohl die Zuflüsse in die mit physischem Gold hinterlegten ETFs als auch die Zuflüsse in Goldminenaktien sind konstant. Größere Abflüsse sind derzeit nicht zu verzeichnen.


Dass die Konsolidierung bislang moderat ausfällt, ist ein durchaus gutes Zeichen. In den vergangenen Jahren wurden Aufwärtsbewegungen schnell wieder abverkauft. Mittlerweile scheint es so, als ob sich bei Abwärtsbewegungen schnell wieder Käufer finden, die den Markt stützen. Vor allem die gute Performance der Minenaktien macht Mut. Sie ist ein weiterer Schritt heraus aus dem Bärenmarkt.

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