Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Gold & Silber: Im Bann von Fed und Dollar

Schmerzhafte Tage erleben derzeit die Gold- und Silberanleger. Der stärkere Dollar und die Zinsfantasie seitens der Fed belasten den Goldpreis. Die Edelmetalle erleben einen deutlichen Rücksetzer. Und die ersten Meldungen machen die Runde, dass Gold Richtung 1.000 Dollar und darunter abstürzen könnte.


Die Citi veröffentlichte unlängst eine Studie, dass der starke Dollar Gold weiter belasten wird. Steigt der Dollar-Index über 100 (derzeit rund 95,5), dann könnte dies Gold auf die alten Tiefs bei 1.050 Dollar abstürzen lassen. Steigt der Index anschließend weiter, dann sind auch kurz unterhalb der magischen 1.000-Dollar-Marke nicht ausgeschlossen. Viel hänge in diesem Zusammenhang von der Fed ab. Erhöht sie die Zinsen weiter, dann könnte dies auch den Dollar stärken und wäre schlecht für Gold.


Tatsächlich belastet der Dollar derzeit wie kein anderer Faktor den Goldpreis. Allerdings sollten Anleger bedenken: Die Dollarstärke war meist mit einer Zinsanhebung vorbei. Die Phase vor einer Zinsanhebung war allerdings für den Dollar meist eine sehr gute Zeit - und entsprechend schwach entwickelt sich in dieser Zeit meist der Goldpreis. Das gleiche gilt auch für Silber. Im Moment hängt also viel an der Fed.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Benjamin Burkhart -
    Mein Gott ich kenn mich bald nimma aus ! :-(

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Kommt hier die riesige Kaufchance?

Gold konsolidiert – auf Ansage. Der Goldpreis ist beim Versuch, die Marke von 1.240 Dollar zu durchbrechen gescheitert. Jetzt rückt noch einmal die Marke von 1.220 Dollar in den Blick der Anleger. Und es besteht die Gefahr, dass das Edelmetall noch einmal unter 1.200 Dollar abtauchen wird. Eine … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Oh Schreck, eine Korrektur!

Der Goldpreis überwindet die Marke von 1.220 Dollar und läuft sich beim Widerstand im Bereich von 1.240 bis 1.250 Dollar fest. Der Rücksetzer auf das Ausbruchsniveau ist die logische Folge. „Das ist kein Grund zur Panik“, sagt Markus Bußler. Allerdings sollte Gold jetzt nicht mehr unter die Marke … mehr