MERRILL LYN.CAPBZ.09 BSKT
- DER AKTIONÄR

Gönn Dir etwas Luxus!

Den heftigen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten konnten sich auch Aktien von Luxusgüterkonzernen nicht entziehen. Fundamental gerechtfertigt ist diese Entwicklung jedoch nicht, da Luxus immer Konjunktur hat.

Luxusgüter-Aktien sind reif für einen kräftigen Rebound. Selbst wenn dieser ausbleibt, erzielen Anleger mit dem Zertifikat von Merrill Lynch eine attraktive Rendite.

Den heftigen Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten konnten sich auch Aktien von Luxusgüterkonzernen nicht entziehen. Fundamental gerechtfertigt ist diese Entwicklung jedoch nicht, da Luxus immer Konjunktur hat. Schließlich nimmt die Zahl reicher Konsumenten weltweit kontinuierlich zu. Vor allem in China, Russland und Indien steigt die Zahl der wohlhabenden Menschen rasant. Dieser Trend beschert Herstellern von Prestigegütern gute Wachstumschancen. Deren Vorstände blicken daher optimistisch in die Zukunft.

Tiffany-Chef erhöht Gewinnprognose

Ein Paradebeispiel für die Zuversicht in der Luxusgüterbranche ist die jüngste Prognose von Michael Kowalski. Der Tiffany-Chef rechnet damit, dass der von ihm geführte Schmuckeinzelhändler die Erlöse im laufenden Jahr um zehn Prozent auf über 1,2 Milliarden US-Dollar steigern wird. Der Überschuss je Aktie soll Kowalski zufolge um bis zu 15 Prozent auf 2,75 bis 2,85 Dollar je Aktie klettern. Bislang lag die Nettogewinn-Prognose bei 2,50 bis 2,55 Dollar je Anteilschein. Um die Basis für noch mehr Wachstum zu schaffen, will Kowalski die weltweite Expansion bei Tiffany trotz der unsicheren Konjunktursituation in den USA forcieren.

Günstige Bewertungen

Angesichts überzeugender Wachstumsperspektiven sind die Papiere von Luxusgüterproduzenten derzeit günstig bewertet. Beispielsweise glänzt die Aktie des weltweiten Branchenprimus LVMH mit einem 2008er-KGV von 15. Der Anteilschein des renommierten Auktionshauses Sotheby´s ist sogar nur mit einem KGV von 10 bewertet. Diese „Sonderangebote“ laden zum Einstieg ein. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Kurse von Luxusgüter-Aktien aufgrund einer erneuten Eintrübung der Börsenstimmung in den nächsten Monaten noch weiter nach unten rauschen. Wegen diesem Risiko ist ein Bonuszertifikat auf Luxusgüter-Aktien eine interessante Anlage-Alternative.

Überzeugende Konditionen bietet das Capped Bonuszertifikat auf den Luxus III Basket von Merrill Lynch. Mit diesem Produkt können Anleger bis zum 19.06.09 eine steuerfreie Rendite von 64,7 Prozent erzielen. Dies setzt allerdings voraus, dass die Aktienkurse von LVMH, Polo Ralph Lauren, Sotheby´s und Tiffany bis zum Laufzeitende die vom Emittenten festgelegten Barrieren (siehe Tabelle) nicht unterschreiten. Beispielsweise darf das Papier des Modekonzerns Polo Ralph Lauren nicht unter 36,92 Dollar fallen, damit Anleger im Juni 2009 eine Gutschrift von 170 Euro je Zertifikat erhalten. Taucht einer der vier Basiswerte unter die für ihn maßgebliche Barriere ab, entfällt die Zahlung des Bonusbetrags. In diesem Fall ist die Performance des Basiswerts, der sich am schlechtesten entwickelt hat, für die Höhe der Rückzahlung maßgeblich. Dies bedeutet jedoch nicht zwangläufig, dass der Anleger Verluste hinnehmen muss. Denn es ist durchaus möglich, dass sich eine Aktie nach einem drastischen Kursrückgang wieder deutlich erholt.
Sollte sich am 19.06.09 herausstellen, dass mit den Basket-Werten des Multi-Bonuszertifikats von Merrill Lynch die Erzielung eines die Bonusrendite übersteigenden Gewinns möglich gewesen wäre, erhalten Anleger dennoch nur die Bonuszahlung von 170 Euro je Zertifikat. Es ist allerdings äußerst unwahrscheinlich, dass ein solches Szenario eintritt.

Fazit

Ein Verlustrisiko haben Anleger sowohl bei den Aktien von LVMH, Polo Ralph Lauren, Sotheby´s und Tiffany als auch mit dem darauf basierenden Bonuspapier. Allerdings lässt sich mit dem Capped Bonuszertifikat auf den Luxus III Basket auch dann ein hoher Gewinn erzielen, wenn die Basket-Werte in Seitwärtstrends verharren oder moderate Kursrückgänge verbuchen. Angesichts dieser Vorteile sollten spekulative Börsianer das Produkt von Merrill Lynch ordern.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 16/2008.

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