DMG MORI SEIKI
- Stefan Limmer - Redakteur

Gildemeister: Pralle Auftragsbücher

Kürzlich zog der Maschinenbauer Gildemeister auf Branchenmessen gewichtige Aufträge an Land. Zudem wurden die Gewinnziele für das laufende Jahr bestätigt. Auch der Chart lässt auf weiter steigende Kurse schließen.

Beim Maschinenbauer Gildemeister läuft es wie geschmiert. Auf zwei Branchenmessen in Stuttgart und Chicago hat der Konzern kürzlich zwei Aufträge mit einem Volumen von 93,7 Millionen Euro an Land gezogen und 377 Maschinen verkauft. „Die beiden wichtigen Herbstmessen zeigten eine stabile Werkzeugmaschinen-Nachfrage“, so Gildemeister.  Zudem bestätigte der MDAX-Konzern seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Gildemeister erwartet für 2012 einen Umsatz von mehr als 1,9 Milliarden Euro. Der Gewinn soll nach 66,9 Millionen Euro im Vorjahr nun über der 100-Millionen-Euro-Marke liegen.   

Unterstützung hat gehalten

Die charttechnische Situation der Gildemeister-Aktie hat sich zudem in den vergangenen Wochen aufgehellt. Seitdem das Papier an der horizontalen Unterstützung bei 11,20 Euro abgeprallt ist, kennt der Kurs kein Halten mehr. Während der letzten Handelstage wurde der Anstieg bis zur 13,50-Euro-Marke sehr bullish auskonsolidiert. Aktuell notiert Gildemeister knapp unter dem horizontalen Widerstand bei 14,00 Euro. Gelingt der Ausbruch, sollten Anschlusskäufe folgen.

Noch Kurspotenzial

Auch die Analysten sehen noch weiters Kurspotenzial bei der Baumaschinenaktie. Die Experten von Montega bestätigten jüngst das „Buy“-Rating und das Kursziel von 17,00 Euro für Gildemeister. Auch der AKTIONÄR rät Anlegern weiterhin dabeizubleiben. Rücksetzer können für einen Neueinstieg genutzt werden. Der Stoppkurs kann auf 11,50 Euro angehoben werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Michael Schröder | 0 Kommentare

Roter Oktober: Bei BMW, Commerzbank, Cancom, C.A.T. Oil, Drillisch, Nordex, HeidelbergerDruck und Co drohen massive Verkaufssignale – Hält die 9.000 im DAX?

Während viele europäische Länder in den vergangenen Monaten einen Schwächeanfall nach dem anderen erlebten, zeigte sich die deutsche Wirtschaft zuletzt robust. Doch nun wendet sich das Blatt. Die Börse reagiert verschnupft. Enttäuschende Nachrichten zur Industrieproduktion haben DAX und Co heute … mehr