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- Norbert Sesselmann - Redakteur

Gildemeister: Knoten geplatzt

40 Prozent seit Jahresstart - die Aktie von Gildemeister ist mit Vollgas ins Jahr 2012 gestartet. Die kürzlich veröffentlichten Geschäftszahlen lagen über den Erwartungen. Die Analysten erhöhten daraufhin ihr Kursziel deutlich. Für einen Einstieg ist es nicht zu spät.

Von einer Konjunktureintrübung spürt der Maschinenbauer Gildemeister nichts. Im Gegenteil: Mit einem Auftragseingang von 1,9 Milliarden Euro hat man 2011 den höchsten Auftragseingang der Geschichte verzeichnet. Der Umsatz stieg auf 1,7 Milliarden Euro, was zu einem Gewinn von 45,5 Millionen Euro führte.

Kaufempfehlung Teil 1

Analysten schwärmen von den starken Zahlen, die das Unternehmen präsentiert hat. Equinet beispielsweise hat das Kursziel von 16,00 auf 17,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" bestätigt. Die Experten halten es nicht für gerechtfertigt, dass die Aktie von Gildemeister mit einem hohen Abschlag zu den Wettbewerbern gehandelt werde.

Kaufempfehlung Teil 2

Auch für die Commerzbank ist die Aktie ein Kauf. Das Kursziel wurde von 13,00 auf 15,00 Euro angehoben. Wegen des starken Auftragsniveaus hob Analyst Stephan Böhm seine Gewinnschätzung je Aktie für das laufende Jahr um 20 Prozent an. Zudem betrachte er die vorgeschlagene Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Anteilsschein als ein positives Signal.

Nächster Halt: 15 Euro

Nach den starken Zahlen und dem optimistischen Ausblick dürfte es für die Gildemeister-Aktie weiter aufwärts gehen. Dafür spricht auch die Charttechnik. Mit dem Sprung über die Marke von 12,75 Euro hat die Aktie ein Kaufsignal generiert.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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