COR AG FINL TECHN. UMA
- DER AKTIONÄR

Gewinn-Versicherung

Wir sind derzeit voll ausgelastet", so COR-Firmensprecher Ingo Sesemann gegenüber dem AKTIONÄR. Der Software-Partner der Versicherungsbranche profitiert davon, dass Kunden wie AXA oder die DEVK insbesondere für den wachsenden Bereich der betrieblichen Altersversorge immer mehr Software-Ressourcen benötigen. Doch die Konzerne setzen COR-Software nicht nur in der Bestandskundenverwaltung ein.

Im Jahr 2007 wird die COR AG Insurance Technologies deutlich mehr verdienen als bisher erwartet. Nicht nur die Auslandsexpansion sorgt für Wachstumsfantasie.

Wir sind derzeit voll ausgelastet", so COR-Firmensprecher Ingo Sesemann gegenüber dem AKTIONÄR. Der Software-Partner der Versicherungsbranche profitiert davon, dass Kunden wie AXA oder die DEVK insbesondere für den wachsenden Bereich der betrieblichen Altersversorge immer mehr Software-Ressourcen benötigen. Die Konzerne setzen COR-Software nicht nur in der Bestandskundenverwaltung ein, COR-Lösungen helfen auch bei der schnellen und flexiblen Konzeption neuer Versicherungsprodukte.

Gewinnbringende Partnerschaft

Während sich die Stuttgarter bisher auf Kunden aus den Bereichen Lebensversicherung und Altersversorge konzentriert haben, eröffnet sich ihnen nun ein noch breiterer Markt. Durch die am 11. Dezember gemeldete Vertriebspartnerschaft mit der wgv-Informatik GmbH wird COR künftig auch das marktführende Verwaltungssystem für Haftpflicht-, Unfall-, Kfz-, Sach-und Industrieversicherer anbieten – und deutlich mehr Gewinn machen. COR hat die Planungen für 2007 prompt angehoben. Nun wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,9 Millionen Euro (bisher 2,2 Millionen) anvisiert. Die Umsätze sollen nächstes Jahr um 27 Prozent auf 35 Millionen Euro zulegen. Das 2007er-KGV liegt damit bei günstigen 13.

Gute Chancen im Ausland

Dabei hat COR noch konservativ gerechnet. Zusätzliche Aufträge könnten dazu beitragen diese neuen Prognosen noch zu überflügeln. „Wir befinden uns derzeit in sehr konkreten Gesprächen. Anfang 2007 könnte ein weiterer Kundenabschluss aus dem Ausland gemeldet werden“, verriet der Firmensprecher dem AKTIONÄR. Bereits im August 2006 hatte COR mit dem Großauftrag der Schweizerischen Mobiliar Holding den Eintritt in den internationalen Lebensversicherungsmarkt vollzogen. Die Firma hat dabei einen entscheidenden strategischen Vorteil: Wegen umfangreicher gesetzlicher und rechtlicher Besonderheiten in Deutschland ist die COR-Software tiefer und ausgefeilter programmiert als die Produkte der ausländischen Konkurrenz.

Deutliches Nachholpotenzial

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass bereits die Zahlen zum vierten Quartal 2006 positiv überraschen. Das könnte die Initialzündung für die Aktie sein. Denn bisher haben die Papiere von COR auf die deutliche Anhebung der Planzahlen für 2007 noch nicht entsprechend reagiert. Zumal die Gewinnprognosen der Gesellschaft relativ abgesichert sind: Rund 80 Prozent der Umsätze generieren treue Altkunden.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 52/06 - 01/07.

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