Gerresheimer
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Gerresheimer: Aktie geht durch die Decke

Getrieben von starken Zahlen und zahlreichen positiven Analystenkommentaren hat die Aktie des Spezialverpackungsherstellers Gerresheimer eine beeindruckende Performance auf das Parkett gezaubert. Das Papier steht heute an der Spitze des MDAX und markiert ein neues Allzeithoch.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende November) legte der Umsatz des MDax-Konzerns um 11,4 Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro zu. Insbesondere das Pharmageschäft erzielte dabei ein starkes Wachstum. Doch auch mit den stärker konjunkturabhängigen Kosmetik- und Laborgläsern seien gute Umsätze erwirtschaftet worden. Der Gewinn sprang im abgelaufenen Geschäftsjahr um 22,2 Prozent auf 66,5 Millionen Euro in die Höhe. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 8,8 Prozent auf 236,5 Millionen Euro. Die bereinigte Marge sank damit wie erwartet um 0,5 Punkte auf 19,4 Prozent. Der Konzern übertraf die Erwartungen der Analysten. Aktionären wird eine um fünf Cent auf 65 Cent je Aktie erhöhte Dividende in Aussicht gestellt.

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Kaufempfehlungen

Heute haben sich zahlreiche Analysten zu Wort gemeldet - und alle sprechen Kaufempfehlungen für die Aktie aus. HSBC hebt das Kursziel auf 48,00 Euro je Aktie nach zu vor 45,00 Euro. Das vierte Quartal des Herstellers von Spezialverpackungen für den Gesundsheitssektor habe wegen des guten Geschäfts in der Sparte Tubular Glass die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Jan Keppeler in einer Studie vom Freitag. Die Umsatzprognose für 2013 sei konservativ, was eine Anhebung der Prognose im Laufe des Jahres wahrscheinlich mache. Bei der Commerzbank sieht man ein Ziel von 52,00 Euro für das Papier. Der Ausblick auf das laufende Jahr sei beruhigend und wohl sogar noch nicht ausgereizt. Immerhin scheue sich das Management bislang noch, die positive Entwicklung bei Tubular Glass aus dem Schlussquartal als Trend zu bezeichnen, schreibt Analyst Daniel Wendorff. Bei JPMorgan geht man sogar noch einen Schritt weiter. David Adlington sieht das Kursziel bei 56,20 Euro. Er glaubt, dass die Margenziele angehoben werden könnten.

DER AKTIONÄR sieht sich in seiner optimistischen Einschätzung zu der Aktie von Gerresheimer bestätigt. Einmal mehr hat das Unternehmen unter Beweis gestellt, dass sich das Geschäftsfeld als defensive Wachstumsstory erweist. Vor allem das Pharmageschäft erweist sich als relativ konjunkturresistent. Die Aktie bleibt weiter aussichtsreich. 50,00 Euro sollten in diesem Jahr möglich sein.

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