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- Maximilian Völkl

General Electric: Noch bleiben Zweifel…

Gerüchte über ein Interesse des Investors Alpollo an der Flugzeug-Leasing-Sparte GECAS haben die Aktie von General Electric zu Wochenbeginn weiter angetrieben. Anleger setzen darauf, dass ein Milliardendeal ein wichtiger Schritt zur Lösung der schweren bilanziellen Probleme des Konzerns wäre. Doch bei aller Euphorie gibt es auch skeptische Stimmen.

Vor allem JPMorgan-Analyst Stephen Tusa äußert sich zurückhaltend zu einem möglichen Alpollo-Deal. Und Tusas Wort hat bei GE durchaus Gewicht. Er befürchtet, dass die angestrebte 40-Milliarden-Dollar-Bewertung verfehlt werden könnte. Der Wert der Sparte liege laut Tusa eher nahe 30 Milliarden Dollar. Der Verkauf sei demnach nicht die Königslösung, für die ihn einige Investoren halten.

„Ein potenzielles Geschäft könnte 40 Milliarden Dollar wert sein, dies würde aber nur den Buchwert von GECAS Assets decken“, bremst auch John Inch von der Research-Firma Gordon Haskett die Euphorie. „ Es ist aber auch noch nicht klar, welche Schulden bei einer Transaktion übertragen werden würden und wie groß der realisierte Verkaufserlös wäre.“

Risiken bleiben

Anleger sollten tatsächlich nicht vergessen, dass die Risiken bei GE hoch bleiben. Weitere Abschreibungen sind möglich, auch operativ läuft es in der Kraftwerkssparte weiter schlecht. Doch die aktuelle Bewertung verspricht dennoch wieder ein spannendes Chance-Risiko-Verhältnis. Gelingt es, die Liquiditätsprobleme zu lösen, sind deutlich höhere Kurse möglich. Die Aktie gehört auf die Watchlist!

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