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- Maximilian Völkl

General Electric: Endlich – Befreiungsschlag nach den Zahlen

Am Donnerstag hat General Electric Zahlen zum vierten Quartal des vergangenen Jahres veröffentlicht. Nach vielen Rückschlägen zuletzt hat die US-Industrie-Ikone nun für eine positive Überraschung gesorgt und die Umsatzerwartungen übertroffen. Es könnte der Startschuss für die lange ersehnte Trendwende sein.

Im vierten Quartal steigerte GE die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Prozent auf 33,3 Milliarden Dollar – Analysten hatten lediglich mit 32,6 Milliarden Dollar gerechnet. Zudem gelang der Turnaround. GE fuhr einen Gewinn von acht Cent je Aktie ein, nach einem Minus von 1,29 Dollar im Vorjahr. Ein Wermutstropfen: Der bereinigte Gewinn ging deutlich von 0,43 auf 0,17 Dollar zurück. Hier wurden die Erwartungen knapp verfehlt.

Klar zeigen die Zahlen, dass die Probleme in der Kraftwerksparte weiter anhalten. „Die Maßnahmen, die wir unternehmen, um GE stärker zu machen und Werte zu schaffen, machen mir Mut“, sagte Vorstandschef Larry Culp bei der Präsentation der Zahlen. Ein erster Erfolg: Ermittlungen des US-Justizministeriums wegen der dubiosen Bilanzierungsmaßnahmen wurden gegen Zahlung eines 1,5 Milliarden Dollar schweren Bußgelds beigelegt.

Gewinne laufen lassen

An der Börse kommen die Zahlen gut an, die Aktie legt vor US-Börsenstart über sieben Prozent zu. Die Risiken bleiben zwar hoch, vor allem die Kraftwerkskrise lässt sich schwer lösen. Doch GE hat auch nach wie vor große Werte wie das Luftfahrtgeschäft oder die Medizintechnik, so dass das Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv ist. Anleger lassen die Gewinne laufen und bleiben long.

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