AIXTRON AG O.N. IGL
- DER AKTIONÄR

Gelungenes Comeback

Die schwierigen Zeiten bei Aixtron scheinen überstanden. Im dritten Quartal 2006 konnte der Hersteller von Anlagen zur Halbleiterproduktion den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 40,6 Prozent auf 40,9 Millionen Euro steigern. Dabei erzielte der Technologiekonzern einen Nettogewinn von 1,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von acht Millionen Euro angefallen ist.

Die Rückkehr in die Gewinnzone, deutliche Zuwächse beim Auftragseingang und solide Wachstumsperspektiven - Aixtron befindet sich wieder auf Erfolgskurs.

Die schwierigen Zeiten bei Aixtron scheinen überstanden. Im dritten Quartal 2006 konnte der Hersteller von Anlagen zur Halbleiterproduktion den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 40,6 Prozent auf 40,9 Millionen Euro steigern. Dabei erzielte der Technologiekonzern einen Nettogewinn von 1,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von acht Millionen Euro angefallen ist.

Positives Branchenumfeld

Einer aktuellen Prognose der World Semiconductor Trade Statistics zufolge wächst der weltweite Halbeitermarkt dieses Jahr um 8,5 Prozent auf 247 Milliarden Dollar. Für 2007 prognostizieren Analysten derzeit ein Wachstum des Halbleitermarktes von 8,6 Prozent – von diesen Perspektiven dürfte Aixtron profitieren.

Mit einem weltweiten Marktanteil von 64 Prozent ist Aixtron im Bereich der Verbindungshalbleiter hervorragend positioniert. Zudem verfügt das Unternehmen bereits heute über Halbleiter-Produktionstechnologien, die in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Dieser Technologievorsprung sichert die führende Marktstellung von Aixtron und bildet zudem ein solides Wachstumsfundament. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil von Aixtron sind die langjährigen und engen Kundenbeziehungen zu großen Elektronikkonzernen und Universitäten, die zur gemeinsamen Entwicklung von innovativen Produkten genutzt werden.

LED-Markt sorgt für Wachstumsfantasie

Sehr interessant ist, dass Aixtron die MOCVD-Technologie (metallorganische Gasphasenepitaxie) entwickelt hat, die für die Massenproduktion von LEDs (Light Emitting Diodes) genutzt wird. Als Weltmarktführer auf dem MOCVD-Markt dürfte Aixtron in Zukunft von einer steigenden Nachfrage nach LED-Produktionsanlagen profitieren, da vor allem der Automobilsektor von Experten als Wachstumsmarkt für LEDs eingeschätzt wird. Schließlich haben LEDs schon bald die Leistungsfähigkeit erreicht, um Halogenglühlampen in Autoscheinwerfern abzulösen. Zudem steigt auch die Nachfrage nach Flüssigkristallbildschirmen mit LEDs als Leuchtquelle, da diese Bildschirme Vorteile in puncto Kontraststärke und Farbspektrum bieten.

Mehrere positive Faktoren

Aixtron sitzt derzeit auf einem komfortablen Auftragspolster im Gesamtwert von 98,3 Millionen Euro, das in den nächsten Quartalen weitere Umsatzzuwächse verspricht. Mittel- bis langfristig dürfte vor allem die dynamische Entwicklung des LED-Marktes als Wachstumstreiber fungieren. Neben diesen positiven Perspektiven überzeugt auch der charttechnische Aufwärtstrend, weshalb spekulative Börsianer bei Aixtron einsteigen sollten.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 47/2006.

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