- Michael Schröder - Redakteur

Geheimer Gentechnik-Gewinner mit Kaufsignal

Wenn es schnell gehen soll und wenn große Mengen gebraucht werden, muss der Branchenprimus ran. In Bayern hat sich eine kleine Biotech-Schmiede zum Marktführer in Sachen Gensynthese entwickelt. Die Aktie mit dem Gewinner-Gen ist ein klarer Kauf.

Als es im vergangenen Jahr darum ging, möglichst schnell einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe (H1N1) herzustellen, konnte dieses Unternehmen all seine Stärken ausspielen. Denn die vom Konzern produzierten synthetischen Gene stellten die Basis für den späteren Wirkstoff da.

Ohne die zügige und groß angelegte Produktion dieser Gene, würden wir heute noch auf eine wirksame Impfung gegen die Schweingrippe warten.

Es sind die großen Biotech- und Pharmakonzerne wie Bayer, Novartis oder Merck, die aus den künstlichen Genen des Unternehmens ihre Wirkstoffe und Medikamente entwickeln. Sie sind dabei auf den Spezialisten geradezu angewiesen. Denn die Produktion von künstlichen Genen ist extrem aufwändig und somit kostenintensiv; kaum einer der Branchengrößen hält sich daher noch eine eigene Produktion. Outsourcing lautet der Trend auch im Umgang mit genetisch verändertem Erbgut. Der Genspezialist hat sich somit in einer lukrativen Nische mit beeindruckendem Potenzial breit gemacht. Wirkliche Konkurrenten gibt es in Deutschland nicht.

Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von immer neuen Anwendungen: Vom Waschmittelzusatz, über die Biospritherstellung bis hin zum Medikament. Synthetische Gene helfen, neue Produkte zu entwickeln und bestehende Verfahren zu optimieren. Die Technologie-Firma hat sich in den vergangenen zehn Jahren seit Gründung den Status des Branchenprimus erarbeitet. Nicht zuletzt schätzen die Kunden ihre hocheffiziente Technologieplattform. Die Produktion von hochwertigen Genen geht schnell und ist somit für den Auftraggeber kostengünstig.

Bisher kennen die wenigsten Anleger die Aktie. Zu unrecht. Denn neben der absolut intakten Wachstumsstory stimmen auch die Zahlen der Bayern. Seit 2003 ist das profitabel arbeitende Unternehmen rasant gewachsen. Jetzt steht erneut ein Gewinnsprung bevor. Fakt ist, dass sowohl die Wissenschaft als auch die Industrie nicht mehr auf den Einsatz von künstlichen Genen verzichten können. Wer das Potenzial erkennt, setzt jetzt auf den bayrischen Nischenplayer und kann auf Sicht von zwölf Monaten 50 Prozent Gewinn erzielen.

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